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Gedanken und Fortschritte zum Science-Fiction Rollenspiel Xegity
Wie jeder weiß, dienen Raumschiffe in SciFi-Rollenspielen als Transportmittel und Kriegsmaschinen. Oder gibt es da vielleicht noch mehr Möglichkeiten? Und wodurch unterscheiden sich die Raumschiffe in der SF von normalen Schiffen in »Sword&Sorcery«- und Piratensettings? Auf diese Fragen will ich versuchen in diesem Eintrag ein wenig genauer einzugehen.
In der Space-Opera SF braucht man zunächst einmal eine Möglichkeit, um die enormen Distanzen zwischen den verschiedenen Schauplätzen zu überwinden. Natürlich gibt es auch andere ausgeklügelte Möglichkeiten, als in Raumschiffe zu steigen und quasi wie in alten Zeiten eine Reise anzutreten. So sind zum Beispiel Portale denkbar, durch die man einfach an den Zielpunkt hinübertreten kann. Aber all dies kommt für Xegity nicht in Frage, da ich die vielfältigen Möglichkeiten isoliert durchs All schwirrender Raumschiffe nutzen möchte.
Hier habe ich schon ein paar der wesentlichen Eigenschaften von Raumschiffen als Transportmittel angedeutet: Die Reise an Bord eines Raumschiffs ist in der Regel nicht instantan sondern dauert eine gewisse Zeit. Für diese Zeit sind die Spielercharaktere auf die Funktionsfähigkeit ihres Raumschiffs zum Überleben angewiesen. Sie sind klein genug, um eine Gruppe (zum Beispiel die Spielercharaktere) für die Dauer der Reisezeit vom Rest des Universums abzuschneiden, so dass sie sich ganz mit sich selbst, dem Raumschiff und der Leere des Raums (und was man sonst noch dort so findet) beschäftigen können. Die Reise im eigenen Raumschiff bietet eine Menge Unabhängigkeit und vermittelt das Gefühl, Herr über das eigene Schicksal zu sein. Außerdem erlaubt es den Charakteren, die Flucht zu ergreifen, wenn etwas nicht nach Plan gelaufen ist, oder einfach an einen anderen Ort zu fliegen, wenn sie bei der Lösung eines Problems verzweifelt sind (nicht selten sehr zum Unmut des Spielleiters, der sich dann wieder etwas Neues ausdenken muss).
In den meisten Space-Opera-SF Settings haben Raumschiffe mehr oder weniger starke Bewaffnung, mit deren Hilfe sich die Besatzung heldenmutig in Kampfhandlungen größeren Ausmaßes stürzen kann. Laserstrahlen, Materiebeschleuniger, Singularitätsbomben - mit all diesen gefährlichen Spielzeugen lässt sich das Raumschiff zur ultimativen Weltvernichtungsmaschine aufrüsten. Die Dimensionen der Kampfhandlungen übersteigen schon allein aufgrund der freigesetzten Energiemenge das, was wir sonst so aus Rollenspielen kennen (»Ich pieke den Goblin mit meinem Schwert!«). Keine Frage, das ist cool und gehört in jedes ordentliche Space-Opera Rollenspiel.
Als Rollenspielautor muss man aber einige besondere Probleme lösen, wenn man ein Raumkampfsystem haben will, das Spaß macht, taktische Knobeleien erlaubt, keine elementaren physikalischen Regeln verletzt (damit meine ich: ohne, dass es Absicht und Teil des Weltenfeelings ist) und die ganze Skalenbreite der Waffen und Gegenmaßnahmen abdeckt. Bei Xegity zum Beispiel reichen Raumschiffwaffen von der einfachen Projektilkanone für Shuttles, die eigentlich eher zur Selbstverteidigung bei Landeoperationen gedacht ist, bis hin zum Planetenvernichter, der Hauptbestandteil eines mehrere Kilometer langen Superschlachtschiffes ist. In einem Raumkampf könnten beide aufeinandertreffen, und man will dann vielleicht der Shuttle-Besatzung aus rein epischen Gründen eine Überlebenschance einräumen (oder warum nicht auch die Chance, das Superschlachtschiff zu besiegen).
Seien wir mal ehrlich: Menschen sind biologisch nicht dafür ausgerüstet, im interstellaren Weltall zu überleben. Daher brauchen sie eine ganze Menge technische Ausrüstung, um Abenteuer an diesem lebensfeindlichen Ort bestehen zu können. Der Weltraum ist ja nicht nur einfach eine große Leere, die zwischen den verschiedenen Stationen des Abenteuers liegt. Er ist so eine Art Medium, in den alle möglichen zufälligen oder geplanten Komplikationen und auch glückliche Funde eingebettet sein können. Um diese Möglichkeiten nutzen zu können, brauchen die Charaktere eine Möglichkeit, im Weltall zu überleben.
Im Prinzip würde dies ja auch gehen, wenn jeder Charakter einen Spezialanzug tragen würde. Aber dazu gibt es eben zu viele Sachen, die eine gewohnte Umgebung erfordern. Das gemütliche Kaffeetrinken und Besprechen von Plänen in der Schiffsmesse zum Beispiel. Oder der erholsame Schlaf in der eigenen Kabine.
Wobei mir hier gerade die Idee kommt, dass alle Charaktere in Anzügen mit Netzverbindung und Überlichtantrieb reisen könnten, und das Raumschiff nur als virtuelle Umgebung simuliert wird. Aber das setzt wohl noch einen höheren Techlevel voraus, als er bei Xegity gegeben ist, und würde auch den Charakter des Spiels in eine ganz andere Richtung führen.
Nicht nur die Dimensionen des interstellaren Weltraums übersteigen die Vorstellungskraft von uns Menschen. Auch sind viele der Phänomene, die dort tagein, tagaus stattfinden für uns unsichtbar, weil unsere Sinne nunmal für das Leben auf unserem Heimatplaneten optimiert sind. Und schließlich gibt es auch gar keine so offensichtliche Möglichkeit im Rahmen der bekannten Physik, über interstellare Entfernungen ein Bild davon zu bekommen, was vor sich geht.
Glücklicherweise sind aber die Raumschiffe bei Xegity vollgestopft mit spezieller Sensorik, die verblüffende Dinge vollbringen kann. So kann sie den Spielercharakteren ein Bild davon vermitteln, welche Himmelskörper, Raumschiffe und astronomischen Phänomene in ihrer näheren Umgebung stattfinden. Bei der Interpretation wird dann eventuell noch auf den Bordcomputer zugegriffen, denn nicht immer weiß man das Gesehene auch richtig zu deuten. Da ist es sicher nicht schlecht, wenn ein Expertensystem bereitsteht, dass die (für Erdlinge) ungewohnten Vorgänge in eien verständliche Sprache übersetzt (»Wir können innerhalb von 5 Minuten einen Standort erreichen, an dem uns das Gravitationsfeld des Sterns von der Sensorik des feindlichen Schlachtkreuzers abschirmt«).
Die Helden in einem Space-Opera Rollenspiel sind nicht selten entwurzelte Persönlichkeiten. So richtig zu Hause sind sie eigentlich nirgendwo, aber dennoch brauchen sie eine Basis für ihre Operationen und einen Ort, an dem sie ihre umfangreiche Ausrüstung und was sie sonst so auf ihren Reisen aufgegabelt haben, verstauen und immer in Reichweite haben können.
Außerdem will man einen sicheren Ort haben, an dem man in gediegener Atmosphäre Pläne schmieden kann. Schließlich und endlich bietet das Raumschiff auch eine Rückzugsmöglichkeit, wenn es für die Charaktere wirklich auf keinem Planeten im zivilisierten Raum mehr sicher ist.
Die Erfahrung zeigt, dass eine gewisse Mindestgröße des Raumschiffs nötig ist, damit es als Operationsbasis funktionieren kann. Jeder Charakter sollte seine eigene Rückzugsmöglichkeit (sprich, Kabine) haben, und auch für gemeinsame Aktivitäten wie Essen und Besprechungen sollte ausreichend Raum verfügbar sein. Auch die Krankenstation ist ein wichtiger Bestandteil, wenn es mal etwas rabiater zugeht oder ein medizinisches Problem gelöst werden muss. Wenn das Raumschiff zusätzlich auch noch Unterhaltungseinrichtungen bietet, ist es fast schon so gut wie eine kleine Basis auf einem Planeten.
Bei Xegity sollten die Charaktere daher eigentlich immer mindestens ein Raumschiff in der Größenklasse einer Korvette zur Verfügung haben. Bei kleineren Raumschiffen (Shuttle) reicht der Platz einfach nicht aus, um für alle Eventualitäten des Abenteuers gerüstet zu sein (Passagiere können ja schließlich auch noch an Bord kommen).
Auch sei noch die Möglichkeit erwähnt, dass ein Raumschiff Platz für kleinere Schiffe bieten kann, zum Beispiel in einem Hangar oder an einer Docksektion. Es wird damit zu einer echten Basis für die weitere Erkundung des umliegenden Universums. Hier möchte ich auf eine Rolle von Raumschiffen eingehen, die man in der Space-Opera-SF sehr oft sieht, die einem aber nicht unbedingt sofort ins Auge fällt: Das Raumschiff selbst kann ein Vertrauter und eine Art Mitglied der Abenteurergruppe sein. Meistens ist zumindest der Kapitän des Schiffs gemeinsam mit der Maschine schon durch dick und dünn gegangen. Oft wird die Beziehung zwischen dem Kapitän dargestellt wie zwischen alten Vertrauten oder gar einer Liebschaft (»Die gute Peggy Sue hat mich noch nie im Stich gelassen!«). Manchmal ist das sogar nicht nur rein symbolisch, sondern das Raumschiff hat einen eigenen Avatar und ist damit ein nahezu vollwertiger Charakter. In der Regel ist dieser Avatar den Spielercharakteren wohlgesonnen, unterstützt sie in ihrem Bemühen und verhindert die größten Dummheiten. Natürlich kann aber der Raumschiffcharakter auch eine eigene Agenda haben. In ganz selten Fällen kann er auch ganz einfach bösartig sein und die Helden in arge Bedrängnis bringen, bevor sie es schaffen, hinter dessen sinistre Pläne zu kommen. Ich werde bei Xegity dem Raumschiffcharakter ein stärkeres Profil geben. Im Gegensatz zu den Spielercharakteren könnte er am Anfang einfach gestrickt sein und erst nach und nach an Bewusstsein gewinnen. Außerdem sollte der Raumschiffcharakter nicht nur ein weiterer NSC sein, sondern auch dem Einfluss der Spieler unterliegen. Immerhin ist es das Schiff der Spielercharaktere, und was liegt da näher, als dass sie auch Gestaltungsspielraum bei dessen »Charakter« haben? Zum Schluss sei noch auf das enorme Potenzial verwiesen, dass Raumschiffe als Plattform für Basteleien und Aufrüstungsorgien bieten. Waffen, Sensoren, Habitatmodule, Hangars, Tarnvorrichtungen oder gar der Komplettaustausch der Hülle bieten schier unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten - und ein erhebliches Potenzial, auch größere Mengen an Credits loswerden zu können, die man in den Abenteuern angesammelt hat. Dadurch gewinnt das Raumschiff in allen anderen genannten Aspekten an Fähigkeiten. Die Aufrüstung ist sozusagen eine Art der Steigerung, an der aber alle Spielercharaktere gemeinsam teilhaben können. Und genau wie das Aufrüsten des eigenen Charakters Spaß macht, gilt dies auch für das Raumschiff. Wenn man dann endlich die Tarnvorrichtung hat, die man benötigt, um in den von einem Konzern abgeriegelten Sektor einzudringen, oder die nötige Bewaffnung, um die Piraten im Heimatsystem zur Kooperation bewegen zu können, eröffnen sich neue Möglichkeiten für das Spiel. Der Artikel ist wieder etwas länger geworden als ich dies geplant hatte, aber mir ist dabei auch klar geworden, dass die Raumschiffe in einem Space-Opera-SF-Rollenspiel kein Selbstzweck sind oder gar nur deswegen vorkommen, weil es eben so üblich ist. Sie eröffnen vielmehr ihre ganz eigene Kombination von Möglichkeiten, die dem Spiel einen besonderen Charakter gegenüber anderen Genres (oder jedenfalls deren typischen Vertretern) geben. Spontan sieht es nicht so einfach aus, all dies in Regeln zu fassen, die handhabbar und einfach genug sind, dass man niemanden damit erschlägt. Da werde ich sicher noch genug Stoff für weitere Überlegungen haben. Und wenn ihr auch etwas dazu zu sagen habt, freue ich mich natürlich über Kommentare. :)Vertrauter
Bastelplattform
Fazit
In den bisherigen Regeln von Xegity ist das Netz eigentlich nur für Hacker vorgesehen. Normale Menschen haben allenfalls sehr oberflächliche Einflussmöglichkeiten. Die Virtuelle Realität ist zwar vorhanden, aber nicht ausreichend regelseitig abgedeckt um sie wirklich taktisch einsetzen zu können. Dies wird sich mit den neuen Regeln ändern, so dass dem Netz endlich die Bedeutung zukommt, die es in einem zeitgemäßen Science-Fiction-Rollenspiel haben sollte.
Im FERA habe ich schon einmal beschrieben und zur Diskussion gestellt, wie ich mir die Struktur und die konkrete Manifestation des Netzes bei Xegity vorstelle. Kurz kann ich das noch einmal so zusammenfassen: Auf der Seite der Struktur besteht das Netz aus vielen gleichberechtigten Knoten, die höchst unterschiedlich leistungsfähig sind. Es hat also eher eine Peer-to-Peer Architektur und ist viel weniger zentralistisch als unser heutiges Internet. Die Knoten sind drahtlos verbunden und die Daten suchen sich gewissermaßen selbst den günstigsten Weg über verfügbare Zwischenstationen zum Ziel. Für die Charaktere bedeutet das, dass sie sich gerade am Rande der Zivilisation nicht immer auf optimale Konnektivität verlassen können. Das ist aber auch erwünscht, denn durch das Netz soll schließlich nicht die Motivation wegfallen, sich überhaupt noch persönlich an den Ort der Handlung zu begeben. Zudem können sich einzelne Knoten mehr oder weniger vom Rest des Netzes abschotten.
Das Netz ist natürlich nur die Grundlage für die Anwendungen, die den Menschen verschiedene Möglichkeiten der Interaktion verschaffen. So können zum Beispiel täuschend echte „Trugbilder” in den Raum projiziert werden. Hierfür wird eine Technologie eingesetzt, die ich bei Xegity „VR-Emitter” nenne. Im Prinzip erzeugen diese ein Lichtfeld, das dem menschlichen Auge ähnlich erscheint wie jenes, das von dem abgebildeten Objekt erzeugt werden würde. Einfacher ausgedrückt, die VR ist bei Xegity zumindest optisch auch ohne eine direkte Schnittstelle zum Hirn relativ perfekt.
Man kann erahnen, dass dies auch ohne besonderes technisches Hintergrundwissen allen Charakteren eine interessante Möglichkeit eröffnet. Sie können nämlich so in „magieähnlicher” Weise ihre Umgebung beeinflussen - zumindest optisch und akustisch.
Natürlich gibt es allerhand Regeln, die den Missbrauch dieser im besten Fall verwirrenden und im schlimmsten Fall lebensgefährlichen Beeinflussung der Wahrnehmung verhindern sollen. Für Spielercharaktere gelten die aber - wie so oft in Rollenspielen - nur bedingt.
Natürlich ist das noch nicht alles. Neben Bildern und Geräuschen können wir Menschen ja noch ein paar andere Dinge wahrnehmen. Leider sind diese Wahrnehmungsarten aber nicht unbedingt so einfach zu vermitteln. Um zum Beispiel den ganzen Körper mit taktilen Reizen versorgen zu können, müsste man sich schon in eine Wanne mit Gel oder einen Spezialanzug begeben.
Aber da gibt es bei Xegity eine „einfachere” Möglichkeit: Das Zerebralinterface, das eine direkte Verbindung zum Hirn herstellt. dadurch kann das Netz alle möglichen Wahrnehmungen beim Benutzer erzeugen, und umgekehrt kann der Benutzer auch alle seine Wahrnehmungen und Gedanken ins Netz transferieren. Mit anderen Worten, er kann zumindest in seiner subjektiven Sicht vollständig die Realität verlassen und in die virtuelle eintauchen.
Andererseits will man das vielleicht gar nicht immer, und eine vollständige Versorgung mit aufeinander abgestimmten Sinnesreizen ist wieder eine Kunst für sich, und die ist teuer. In der Regel reicht es aus, die für den jeweiligen Zweck nötigen Wahrnehmungen zu übertragen. Man kann also sehr fein abstufen, wie weit man ins Netz eintauchen will, und wieviel von der Wahrnehmung in der Realität bleiben soll.
Dies führt dann bei Xegity auf das Konzept der Strata, die Ebenen des Netzes. Die Abgrenzung dieser Ebenen besteht in verschiedener Weise: Sie sind unterschiedliche Ebenen der Immersion der Sinne, eine sicherheisttechnische Abgrenzung, und letzten Endes stellen sie auch unterschiedliche Anforderungen an die Fähigkeiten der Hardware.
Das unterste Stratum (Stratum 0) ist die Wirklichkeit, wie wir sie kennen. Sie unterstützt natürlich auch alle Sinne, aber erlaubt eben nicht die Beeinflussung aller dieser Sinne durch das Netz (oder die Fähigkeiten der Charaktere).
Stratum 1 ist eine allgemein zugängliche, vollständig immersive Realität. Man kann sie allerdings durchaus auch mit billiger Hardware ohne entsprechende Fähigkeiten benutzen. Sie ist so etwas wie das WWW heute, nur eben eine virtuelle Realität. Man wird hier vor allem mit Werbung, kommerziellen Angeboten und populären Plattformen konfrontiert. Die Qualität der Darbietungen und der Sinnesreize ist im Durchschnitt nicht außergewöhnlich hoch.
Die eigentliche Welt der Experten beginnt bei Stratum 2. Hier beginnt der audiovisuelle Aspekt erstmals ein wenig in den Hintergrund zu treten. Die Systeme setzen alle Sinne sehr gezielt ein und sind auf Effizienz des Informationsaustausches zwischen Hirn und Netz getrimmt. Auch VR-Künstler werden sich wohl eher hier austoben.
Auf noch höheren Strata wird alles zunehmend asbtrakter. Man „weiß” Dinge einfach, die Intuition spielt eine größere Rolle. Man nimmt die Daten einfach wahr, ohne sie zu sehen. Das Bewusstsein zeigt erste Anzeichen, mit dem Netz zu verschmelzen.
Die höchsten Strata sind KIs und anderen transhumanen Wesenheiten vorbehalten. Hier gibt es ganz besondere Effekte wie Extrasinne, Verlust des Raum- und Zeitgefühls, oder gar Auflösung der Abgrenzung als Individuum. Wenn man keine Vorkehrungen trifft, die einen wieder zurückholen, kann man leicht für immer auf dieser Ebene „verloren gehen”. Glücklicherweise ist sie aber für Normalsterbliche Bewohner des Xegity-Universums (zu denen die Charaktere natürlich nicht gehören) gar nicht zugänglich.
Ich konnte hier leider vieles nur anreißen, hoffe aber, einen ersten Überblick über den weiteren Plan geliefert zu haben. In weiteren Posts habe ich vor, näher auf die Strata, ihre Phänomene und Funktion und ihre regelseitige Behandlung einzugehen. Auch die technischen Grundlagen des Netzes will ich noch ein wenig beleuchten - soweit sie für die Handlungen der Charaktere von Bedeutung sind.
Hier ist es nun, mein erstes Blog! Welches Thema liegt da näher als Xegity, die Science-Fiction Welt mit Rollenspiel und anderen Nebenprojekten, an der ich seit vielen Jahren arbeite.
Ich möchte diesen Weg der Präsentation in Zukunft nutzen, um meine Ideen sammeln und frühzeitig der Öffentlichkeit vorstellen, damit beim Basteln nichts verlorengeht und ich nicht versehentlich auf einen Holzweg gerate (was ja gerne mal passiert, wenn man zu lange für sich allein denkt).
Auch werde ich diese bequeme Möglichkeit nutzen, um den Fans von Xegity und Neugierigen neues Material wie Stories, Bilder, Regelelemente oder enzyklopädische Artikel zur Welt zeitnah zugänglich zu machen. Dass es immer komplett ausgegoren ist, kann ich hier natürlich nicht garantieren. Aber die frühe Veröffentlichung hat ja auch den Zweck, Feedback zu sammeln und so den eigenen Plan zu konkretisieren. Angenehmerweise wird dann auch alles gleich in passenden Kategorien archiviert, so dass die Ergebnisse auf die offizielle Seite übernommen werden können, wenn sie den passenden Reifegrad erreicht haben.
Ich werde natürlich nicht aufhören, Foren zu benutzen, denn dort hat man eine wunderbare Möglichkeit, einzelne Aspekte im Detail zu diskutieren und von einer Menge mit weit gefächerten Interessen Feedback zu erhalten. In diesem Sinne ist mein Blog als eine Art Ideensammelstelle zu verstehen, und auch als Entwicklertagebuch.
Allen Lesern wünsche ich viel Spaß und hoffentlich gute Unterhaltung. :)
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