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Gedanken und Fortschritte zum Science-Fiction Rollenspiel Xegity
Frohe Weihnachten! :) Hier der vierte Teil des Artikels zum Raumkampf bei Xegity. Teil 3 findet ihr hier.
Wenn wenige kleine Schiffe in einen Kampf verwickelt werden, kommt es neben der Situationsübersicht (für die der Bordcomputer hoffentlich sorgt) und der Stärke der Waffen- und Verteidigungssysteme natürlich wie in alten Zeiten auch auf die Fähigkeiten der Piloten an. Der Datenstrom, der in der virtuellen Realität auf sie einströmt, muss verstanden und richtig interpretiert werden, und sie müssen schnell und richtig auf jede neue Entwicklung im Kampfgeschehen reagieren. Ein Moment der Verwirrung durch eine geschickte Kombination taktischer Manöver kann für den entscheidenden Treffer ausreichen.
Es kommt dabei auch wesentlich darauf an, wie vertraut der Pilot mit seinem Schiff ist. Er kann beliebig viel Zeit in die Feinabstimmung der Darstellung des Kampfgeschehens und in das Training seiner Reaktionen darauf stecken. Wenn sich die Spezifikationen des Schiffes oder die Darstellung ändert, erleidet der Pilot einen taktischen Nachteil. Es lohnt sich also durchaus, ein Veteran zu sein und in seinem Lieblingsschiff zu fliegen. Und für den Kommandanten eines größeren Schiffes gilt Ähnliches, wenn es um die Darstellung des Schlachtfelds geht.
Diese doch recht interessante Frage habe ich schelmischerweise an den Schluss gestellt - warum überhaupt diese ganze Technologie, diesen Aufwand betreiben? Kann man nicht einfach friedlich das All durchkreuzen und sich bei Bedarf auf der Oberfläche (oder im Orbit) der Planeten bekriegen?
Es gibt natürlich ein paar wichtige Gründe, warum man daran interessiert sein kann, Raumschiffe schon im All unschädlich zu machen.
Einerseits möchte man Schaden möglichst von den eigenen Planeten und Kolonien fernhalten. Im Zeitalter von Antimaterie-, Singularitäts- und ZPE-Waffen kann das nämlich schon mal den Untergang eines ganzen Planeten oder einer Raumstation mitsamt Millionen von unschuldigen Zivilisten bedeuten.
Andererseits gibt es Kräfte (zum Beispiel Raumpiraten, Banditen und Terroristen), die die Nähe zur Zivilisation wegen der höheren Präsenz der Sicherheitskräfte eher scheuen und ihre Ziele gerne im tiefen All überfallen.
Auch die kleineren Konzerne haben ihren Anteil an der Geburt des Raumkampfs im Xegity-Universum: Eines lästigen Konkurrenten kann man sich am leichtesten fernab der Zivilisation entledigen. Im Weltall lassen sich Raumschiffe in die Luft jagen, ohne das jemals eine Menschenseele etwas davon erfahren wird - andererseits will man sich gegen ein solches Schicksal natürlich absichern. So waren die ersten Konvois mit bewaffnetem Geleitschutz geboren, und der Rest folgte dann.
Und schließlich hält das Universum, wie die Menschheit im 23. Jahrhundert nunmehr erfahren musste, auch die eine oder andere dunkle Überraschung für sie bereit. Vernichtende Kräfte, mit denen man nicht verhandeln kann, warten seit Jahrtausenden auf die erste unvorsichtige intelligente Spezies, die sich ihnen nähert - und sie planen nichts Gutes. Auf diese Begegnung möchten viele der Mächte im Terranischen Sternenstaat lieber gut vorbereitet sein.
Damit hoffe ich schon einmal die wichtigsten Punkte ins Feld geführt zu haben, die beim Raumkampf bei Xegity eine Rolle spielen. Die taktischen Optionen werden von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, aber gewisse Schemata lassen sich schon erkennen - zum Beispiel muss erstmal geklärt werden, welches Bild jede Partei überhaupt vom Kampfgeschehen hat. Hier ist eventuelle auch eine Probe nötig, um die Fähigkeiten des Piloten oder Kommantanten einzubeziehen. Schließlich kann aus den verfügbaren taktischen Optionen ausgewählt werden, indem ein Special aktiviert wird. Am Ende steht die Auswertung des Schadens, wenn es denn zu einem Schlagabtausch kommt. Auf die regelseitige Umsetzung möchte ich aber hier nicht weiter eingehen, das wird Stoff zukünftiger Posts sein.
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