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Die Kolonien des Core

Der Core beherbergt nicht nur viele der größten und bedeutendsten Metropolen des Terranischen Sternenstaats, zugleich finden sich hier auch die ältesten Kolonien. Die größten Konzerne haben hier ihre Zentralen errichtet, für die sie nicht selten ganze Sonnensysteme beanspruchen. Zudem sind die Core-Kolonien Sitz der Regierung und vieler verbundener Institutionen. Einflussreiche Organisationen und Interessengruppen, erfolgreiche interstellare Händler und mächtige Syndikate mit fragwürdigen Geschäftsmethoden haben sich hier niedergelassen. Es gibt planetare Raumhäfen für kilometerlange Frachter ebenso wie für luxuriöse Weltraumliner und Privatyachten. Man findet in den Kolonien ausgedehnte Urlaubsressorts, in denen die schönste außerirdische Vegetation und die verblüffendsten Kreationen der Natur aus allen Ecken des Sternenstaats zusammengetragen wurden.

Obwohl man der Aktivität und den ständigen Neuerungen nirgendwo im Core vollständig entfliehen kann, gibt es Platz genug für Bürger aller Schichten, sich standesgemäß zu entfalten. Ob auf einer Ranch in der Eden Kolonie, in einer feudalen Suite auf der Starway Platform, in einem bescheidenen Apartement in einem der Weltraumkratzer Terra Havens oder gar in einem Sarghotel am Raumhafen der Utopia Planitia Kolonie, die Core-Kolonien bieten eine unüberschaubare Vielfalt verschiedener Orte, an denen man passabel leben kann - stets mit dem Vorteil, dass man auch auf scheinbar ruhigen und abgeschiedenen Planeten am Puls des Terranischen Sternenstaats lebt. Der Kern der Zivilisation ist selten weiter entfernt als eine halbe Flugstunde in einem der eng getakteten und fast überall verfügbaren Linienshuttles.

Terra Haven

Kaum an einem anderen Ort im bekannten Universum wird der Geist des Core deutlicher repräsentiert, als in Terra Haven, der Hauptstadt und dem Regierungssitz des Terranischen Sternenstaats. Die Stadt hat aber nicht nur administrative Bedeutung. Sie gilt auch als Symbol für die Stärke und den Überlebenswillen, die kulturellen Errungenschaften und den Fortschritt der menschlichen Zivilisation. Zudem ist sie Heimat von über 250 Millionen Menschen und damit die größte zusammenhängende Siedlung im Terranischen Sternenstaat. Die heutige Stadt ist eine sorgfältig geplante Konstruktion, die sich über bis zu vierundzwanzig vertikal geschichtete Ebenen erstreckt. Der Grundstein für die Stadt wurde im Jahr 2100 an der Westküste Europas auf der Erde gelegt. Für den Bau war ein Konsortium, geführt von den Konzernen Luna Technology und Alpha Spaceflight unter Aufsicht des CTR, verantwortlich. Das viele Quadratkilometer große Zentrum der Metropole ist wie aus einem Guss angelegt und wird von drei Weltraumkratzern dominiert, die die Namen Sol-, Terra- und Luna-Tower tragen. Die Gebäude im Zentrum werden hauptsächlich von Regierungsinstitutionen genutzt, es gibt allerdings auch zahlreiche opulente Parks, die zur Erbauung für die Öffentlichkeit und Besucher aus allen Teilen des Sternenstaats gedacht sind.

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Luna Prime

Luna Prime ist die größte Kolonie auf dem Mond. Sie liegt - passenderweise - im Meer der Ruhe (Mare Tranquillitatis) und beherbergt heute etwa 150 Millionen Einwohner. Dafür, dass der Mond eigentlich kein bewohnbarer Planet ist, keine Atmosphäre hat, und auch nicht über viele wertvolle Ressourcen verfügt, ist dies eine bemerkenswerte Zahl. Verantwortlich dafür ist die lange Tradition des Mondes als Basis der Menschen im Weltall. Luna Prime begann lange vor Beginn des Zeitalters des Sternenantriebs als Gemeinschaftsprojekt verschiedener Raumfahrtkonzerne, um eine Mondbasis für wissenschaftliche und kommerzielle Zwecke zu errichten.

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Utopia Planitia

Die Utopia Planitia Kolonie ist die größte Kolonie auf dem Mars und die zweitgrößte des Terranischen Sternenstaats. Mit rund 200 Millionen Einwohnern ist sie zwar nicht ganz so groß wie Terra Haven, sie ist aber für die Kernzone und den Sternenstaat insgesamt ähnlich bedeutungsvoll. Nach Luna Prime ist Utopia Planitia außerdem die zweitälteste große Kolonie der Menschen im All, wenn man kleinere Vorgängerbasen auf dem Mars und Mond außer Acht lässt. Utopia Planitia ist vor allem eine Basis für den interstellaren Handel und der wichtigste Umschlagplatz für Waren im Heimatsystem der Menschheit. Außerdem findet immer noch ein Großteil der Nahrungsmittelproduktion für den Core in dieser Kolonie statt.

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Europa

Die Kolonie „Europa” auf dem gleichnamigen Mond des Jupiter wurde schon im späten 21. Jahrhundert errichtet, als man begann, den interplanetaren Weltraum kommerziell zu erschließen. Reisen zu den weiter außen gelegenen Planeten waren durch die Basen auf Mond und Mars und nukleare Antriebe wirtschaftlich durchführbar, und so wurde die Basis zunächst hauptsächlich für wissenschaftliche Zwecke und Tourismus errichtet. Alles in allem ging es dort aber, im Vergleich zu den erdnahen Kolonien, recht beschaulich zu. Erst nachdem der Sternenantrieb ein neues Zeitalter der Raumfahrt eingeläutet hatte, erfuhr die Kolonie ein etwas schnelleres Wachstum. Mit 140 Millionen Einwohnern ist Europa heute eine der kleineren unter den großen Kolonien der Kernwelten. Der Größe nach ist sie vergleichbar mit Luna Prime, in ihrem Wesen aber ist sie wesentlich offener und vielseitiger und erinnert eher an Utopia Planitia.

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Titan

Auf dem Saturnmond Titan befindet sich die gleichnamige Kolonie, die als eine der ersten Kolonien im äußeren Sonnensystem auf eine lange Tradition zurückblickt. Mit ihrer Einwohnerzahl von 160 Millionen ist sie heute der Größe nach vergleichbar mit Europa und Luna Prime. Genau wie Europa verfügt sie über einen bedeutenden Raumhafen, der „Atlantica” Raumhafen, der als eine Art Tor zu den weiter außerhalb gelegenen Core-Kolonien gesehen wird. Dort lassen sich auch Waren umschlagen, die man nicht unbedingt unter den strengen Blick der Behörden des Core bringen möchte. Man munkelt, dass hier die wirklich großen Lieferungen illegaler Güter ankommen, bevor sie dann nach Utopia Planitia und Terra Haven verteilt werden. Eine regelmäßig verkehrende, schnelle Direktverbindung zur Starway-Plattform im Sirius-System verschafft Titan zusätzliche Attraktivität.

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Triton

Fernab von den dicht bevölkerten inneren Planeten hat das Militär des Terranischen Sternenstaats, die TSSF, den Neptunmond Triton als seinen Stützpunkt im Sol-System etabliert. Die Kolonie ist rings um den riesigen „Horizon” Raumhafen aufgebaut und besteht faktisch nur aus militärischen Verwaltungsgebäuden, Kasernen und der nötigen Versorgungsinfrastruktur. Der gesamte Mond und selbst der umliegende Weltraum sind militärisches Sperrgebiet. Vorausgesetzt man hat genug Nerven, um die Formalitäten zu erledigen, kann man hier dennoch sehr einträgliche Geschäftsmöglichkeiten vorfinden. Denn die Soldaten aus Stab und Truppe müssen, wie alle Menschen, essen, trinken, sich einrichten und versorgen, und sie sind auch Ablenkungen durch Freizeitangebote während der Dienstpausen und Landgänge nicht abgeneigt. So ist die Kolonie auf immerhin 65 Millionen Einwohner angewachsen, von denen die wenigsten selber Soldaten sind. Die meisten sind in einem der vielen Wirtschaftszweige beschäftigt, die von den Aktivitäten des Militärs profitieren.

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Alpha Centauri

Im System Alpha Centauri A, auch Rigel Kentaurus A genannt, rund um den sonnenähnlichen der beiden Sterne des Doppelsystems, konnte erstmals in der Geschichte der Menschheit ein Planet außerhalb des heimischen Sonnensystems in Besitz genommen werden. Schon 2145 setzte Luna Technology bei einem ersten Erkundungsflug eine Flagge auf dem Planeten, der im Optimismus der ersten Stunde „Eden” genannt wurde. Zwar war der Planet nicht besonders erdähnlich, jedoch groß genug, klimatisch moderat und mit einer Atmosphäre gesegnet, so dass Pläne für eine Kolonisierung schon früh geschmiedet wurden. Interessierten Menschen bot der Konzern die Perspektive von unbegrenzter Freiheit abseits der starken Hand des CSE - freilich nur dann, wenn man sich in vielen wichtigen Punkten dem Regime von Luna Technology unterwerfen wollte.

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Sirius

Die Gestirne Sirius A und B bieten keine stabilen Verhältnisse für besiedelbare Planeten, wie eine der Expeditionen in den Anfangstagen des Terranischen Sternenstaats schnell herausfand. Allerdings hat das System unbestreitbare symbolische Bedeutung - ist doch Sirius einer der hellsten Sterne am irdischen Nachthimmel, und so ist es nicht verwunderlich, dass sich manch ein Visionär den Kopf zerbrach, wie man das sonnennahe System für die Menschheit nutzbar machen könnte. Die Antwort auf diese Frage fand der Konzern 'Allstar Colony Corporation', der im Jahr 2175 mit der Konstruktion einer Raumstation in bis dahin unvorstellbaren Dimensionen begann.

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