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Geschichte

Ein einschneidendes Ereignis prägte den Übergang der Menschheit in das Zeitalter der interstellaren Raumfahrt. Dieser evolutionäre Schritt wurde teuer bezahlt, als das erste Sternenschiff, die „Unity”, in einer verheerenden Explosion verging und dabei einen Großteil der Erdoberfläche verwüstete. Zu dieser Zeit hatten bereits einige Konzerne, allen voran das Unternehmen Luna Technology, ihren Hauptsitz auf andere Himmelskörper im Sonnensystem verlegt. Sie waren von der Katastrophe wenig betroffen und erklärten sich zu großzügiger Unterstützung beim Wiederaufbau bereit. Als Folge dieser außerhalb der Erde organisierten Aktivitäten begann die interplanetare Wirtschaft zu florieren. Das Interesse der Konzerne, ihren Einfluss auf andere Welten auszudehnen, wuchs beträchtlich.

Gegen Ende des 22. Jahrhunderts gelang es schließlich Luna Technology, einen sicheren Sternenantrieb in ein Raumschiff einzubauen. Das Schiff erreichte am 26. Februar 2145 das Sternensystem Proxima und wenig später auch die beiden Rigel Kentaurus Sonnensysteme. Obwohl man dort zunächst keine tatsächlich erdähnlichen Planeten vorfand, war das Potential der Besiedelung angesichts der im Überfluss vorhandenen Rohstoffe absehbar. Der CTR, dem in den Jahren des Wiederaufbaus die Rolle einer Weltregierung zukam, konnte die Konzerne nicht davon abhalten, den interstellaren Weltraum unter sich aufzuteilen. In den folgenden Jahren war die Geschichte der Menschheit geprägt von der raschen Expansion ins unzivilisierte Weltall, der künstlichen Reproduktion von Menschen durch den Konzern Echelon Biolabs, und schließlich den Funden außerirdischer Lebensformen auf zahlreichen Welten, deren Höhepunkt der erste Kontakt mit der Zivilisation der Ychon war.

Die „Unity”-Katastrophe

Im Jahr 2081 wurde der Prototyp des interstellaren Antriebs der Öffentlichkeit vorgestellt. Siebzehn Jahre später war das erste Raumschiff für den Jungfernflug bereit. Die „Unity” sollte als Gemeinschaftsprojekt aller raumfahrenden Nationen ein neues Zeitalter einläuten. Um den gewaltigen Energiebedarf des Sternenantriebs zu befriedigen, wurde erstmals ein neuartiger Reaktortyp verwendet, der seine Energie aus dem Vakuum gewinnt. Ein solcher ZPE-Reaktor konnte für alle praktischen Zwecke einen beliebigen Energieoutput liefern. Allerdings war er auch extrem störungsanfällig, wie kurz nach dem Start der „Unity” vor der Westküste Afrikas auf tragische Weise klar wurde.

Eine Fehlfunktion im Reaktor führte wenige Minuten nach dem Abheben des Raumschiffs zur unkontrollierten Energiefreisetzung in der Größenordnung des Einschlags eines Meteoriten von einigen Kilometern Durchmesser. Massen weißglühenden Gesteins wurden in den Orbit geschleudert und zogen eine Spur der Vernichtung über die Erde. Viele Großstädte wurden in Brand gesetzt oder durch herabfallende Brocken in Trümmer gelegt. Die Atmosphäre verdunkelte sich für mehrere Wochen. Flutwellen in den Küstenregionen verursachten verheerende Überschwemmungen. Die Infrastruktur für Transport und Kommunikation brach vielerorts zusammen, Rettungskräfte konnten nicht wirksam eingesetzt werden. Alles in allem kamen über fünf Milliarden Menschen, rund ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung, bei dem apokalyptischen Ereignis ums Leben.

Nach der „Unity”-Katastrophe war die Erde auf die Unterstützung ihrer extraterrestrischen Kolonien auf dem Mond und dem Mars dringend angewiesen. Die dortige Infrastruktur war von den Ereignissen nicht betroffen, und die Konzerne witterten profitable Geschäfte für die gesamte absehbare Zukunft. Für die größten unter den Konzernen bot sich zusätzlich eine einmalige Chance, ihren politischen Einfluss weiter auszudehnen.

Der Wiederaufbau

Auf Drängen der mächtigsten Unternehmen, Luna Technology und Alpha Spaceflight, wurde aus den Überresten der nun weitgehend handlungsunfähigen Regierungen der terranischen Staaten eine Übergangsregierung gebildet, der Council for Terran Reconstruction (CTR). Diese sollte in enger Kooperation mit den Konzernen den Wiederaufbau koordinieren. Ihre Hauptaufgabe bestand demnach auch zunächst in der Vergabe von milliardenschweren Aufträgen an die Helfer.

Jahr Ereignis
2040 Luna Technology verlegt seine Zentrale auf den Mond und wird der erste Konzern mit Sitz außerhalb der Erde.
2050 Luna Technology spezialisiert sich auf interplanetare Trägersysteme.
2081 Der Prototyp des interstellaren Antriebs wird vorgestellt.
2093 Dr. Gabriel Cepheus Michelson übernimmt die Mehrheit an Echelon Biology Labs von seinem Vater.
2098 Die „Unity”-Katastrophe vernichtet einen Großteil der Menschheit und macht die Erde weitgehend unbewohnbar.
2099 Der CTR, Vorläufer der späteren Regierung des Terranischen Sternenstaats CSE, wird gegründet.
2100 An der Küste Westeuropas wird der Grundstein für die künstliche Stadt Terra Haven gelegt.
2100 Luna Technology transferiert die Ruine der alten Zentrale von Toulouse auf den Mond.
2104 Luna Technology übernimmt die Mehrheit an der Koloniegesellschaft der „Mare Tranquillitatis Colony” und benennt die bis dahin größte Kolonie der Menschheit im All in „Luna Prime” um.
2112 Dr. Gabriel Cepheus Michelson (CEO von Echelon Biology Labs) wird zum letzten Mal in der Öffentlichkeit gesehen.
2132 Bei der Miniaturisierung der Fusionsreaktoren gelingt ein größerer Durchbruch. Dies ermöglicht den vorläufigen Verzicht auf die riskante ZPE-Technologie.
2145 Luna Technology gelingt der erste interstellare Flug nach Proxima und Rigel Kentaurus.
2150 Interstellare Kommunikation in Echtzeit wird möglich.
2155 Die Föderation der Kolonien, Vorläufer des Terranischen Sternenstaats wird gegründet.
2170 Beginn der Kolonisierungswelle.
2170 Der Council for Terran Reconstruction (CTR) wird in Council of Space Exploration (CSE) umbenannt, was seine neue Aufgabe besser repräsentieren soll.
2172 Gründung des Terranischen Sternenstaats.
2178 Die 'Allstar Colony Corporation' übernimmt für einen horrenden Betrag die Verwaltung der gleichnamigen Kolonie auf dem Saturnmond Titan vom Terranischen Sternenstaat und sichert sich damit einen Fuß im Sonnensystem.
2180 Erste 'Schlacht von Acrux' im gleichnamigen System. Die Raumpiraten unterliegen einer Expeditionsflotte der TSSF.
2190 Der Prototyp des Zerebral-Interfaces wird vorgestellt.
2192 Die Existenz außerirdischen Lebens wird offiziell bestätigt.
2192 Die Echelon Biolabs unterbreiten dem CSE den Vorschlag, die Bevölkerung durch künstlich erzeugte Menschen aufzustocken.
2193 Die Echelon Biolabs beginnen in einer geheimen Anlage unter dem Olympus Mons auf dem Mars mit der Herstellung künstlicher Menschen.
2194 Ulf Petersen (CEO von Luna Technology) wird in Terra Haven auf der Erde geboren.
Zeittafel (I) - Wichtige Ereignisse in der Geschichte des Terranischen Sternenstaats

Die Kolonisierungswelle

Während in den 15 Jahren nach dem ersten Überlichtflug die Menschen auf den inneren Kolonien damit beschäftigt waren, ihr Leben an die Möglichkeiten der Himmelskörper im System Sol anzupassen, beschäftigten sich die mächtigsten Konzerne damit, Strategien für die unbeschränkte Expansion zu entwickeln. Niemand wollte der letzte sein, der einen Außenposten außerhalb des heimischen Sonnensystems hatte. Die neuen Kolonien schossen wie Pilze aus dem Boden. Im Jahr 2155 schloss sich ein Großteil der Kolonien zur Föderation der Kolonien zusammen, um ihre gemeinsamen Interessen gegenüber dem CTR zu vertreten. Die übrigen Kolonien traten in den darauffolgenden Jahren der Föderation der Kolonien bei. Nur wenige blieben unabhängig, einige wurden sogar gewaltsam von den Konzernen annektiert. Sol blieb mit allen seinen Planeten als Sitz der Weltregierung ein Gegenpol zur Föderation der Kolonien. Zu dieser Zeit war die politische und ideologische Spannung im gesamten zivilisierten Weltraum hoch, und es gab viele Gelegenheiten, zu denen sie sich in geheimen Operationen oder gar offen gewalttätigen Machtdemonstrationen entlud. Dies war eine gute Zeit für Abenteuer, um Geschäfte zu etablieren, um Vermögen zu verdienen oder zu verlieren. Legale Unternehmen schossen aus dem Boden, ebenso wie die ersten Formen der Raumpiraterie.

Das Geschäft mit Rohstoffen und kostengünstiger automatisierter Produktion im All boomte. 2170 begann dann die rasante Expansion in die benachbarten Systeme, als Alpha Spaceflight, Luna Technology und die Allstar Colony Corporation dedizierte Flotten für die Erkundung anderer Sternensysteme und Errichtung von Außenposten aussandten. Die Grenzen des entstehenden Terranischen Sternenstaats wurden in den folgenden Jahren mit atemberaubender Geschwindigkeit vorangetrieben. Der Council for Terran Reconstruction wurde in Council of Space Exploration (CSE, Rat zur Erkundung des Weltalls) umbenannt und nahm endgültig die Rolle der Weltregierung an, indem sie die Aufteilung des unzivilisierten Weltalls beaufsichtigte und mit ihrer eigenen Flotte versuchte, Ordnung ins Chaos der ersten Jahre des Kolonisierungsbooms zu bringen. Im Jahr 2172 wurde schließlich der Terranische Sternenstaat gegründet, als auch Terra zur Föderation der Kolonien beitrat und der Name unangemessen wurde. Oberflächlich betrachtet wurde damit den Unruhen und vorhergehenden politischen Auseinandersetzungen effektiv ein Ende gesetzt. Hinter den Kulissen der neu etablierten Ordnung jedoch schwelten und entluden die Konflikte sich weiterhin.

Zwanzig Jahre nach Beginn des Kolonisierungsbooms geriet die Expansion ins Stocken. Die Menschheit hatte sich rasant ausgebreitet, hatte aber nicht im gleichen Ausmaß an Umfang zugenommen. Den Konzernen fehlten die Absatzmärkte für ihre Produkte, und obwohl sie zahlreiche Sonnensysteme, Planeten und Monde ihrem Inventar zugerechnet hatten, fehlten die Einwohner. Zudem wurde neues Personal zur Beaufsichtigung der komplexen Technologie benötigt. Der Bedarf konnte nicht aus den wenigen Kolonisten gedeckt werden, die als Angestellte der Unternehmen auf Welten außerhalb der inneren Kolonien stationiert waren.

Die Künstlichen Menschen

In dieser Situation wandte sich das bis dahin eher unbekannte Biotechnologie-Unternehmen Echelon Biology Labs 2192 an den CSE. Der auf dem Mars ansässige Konzern hatte erhebliche Fortschritte beim reproduktiven Klonen vorzuweisen und bot der Weltregierung die Aufstockung der Bevölkerung als Produkt an. Während im Rat noch lebhaft diskutiert wurde, waren andere Konzerne, insbesondere Alpha Spaceflight, hellauf begeistert. Nach der Zulassung des Projekts durch den CSE dauerte es nicht lange, bis die Bestellungen sich in der Zentrale der Echelon Biolabs stapelten. Die ersten Ergebnisse der künstlich erzeugten Bürger waren zwar einigermaßen zufriedenstellend, da sie den natürlich entstandenen Menschen zumindest nicht unterlegen waren. Sie waren aber auch mit einem hohen Ausschuss verbunden, den Echelon Biolabs zunächst geheimhielt, um die öffentliche Meinung nicht gegen sich aufzubringen oder gar den CSE zu einem Verbot des Klonens zu verleiten.

Jahr Ereignis
2200 Im Rim bildet sich eine Randzivilisation.
2200 Die Zweite 'Schlacht von Acrux' findet im gleichnamigen Sternensystem des Rim statt. Sowohl Raumpiraten als auch TSSF und die Zivilbevölkerung erleiden bittere Verluste in den blutigen Kämpfen, die sich über Monate hinziehen. Das System kommt danach kaum wieder zur Ruhe.
2203 Arleen Arway (Präsidentin des Terranischen Sternenstaats) wird auf dem Mars geboren.
2205 Die Echelon Biolabs beauftragen KIs mit der Aufsicht über den Genpool für die künstliche Erzeugung von Menschen.
2205 'Gard Sykes', Magistrat von Acrux, schließt (zum Unmut der Regierung auf Terra) Verträge mit den umliegenden Kolonien (größtenteils von Piraten kontrolliert). Auf Acrux kehrt relative Ruhe ein.
2207 Lydia McAllen (Sprecherin von Alpha Spaceflight) wird im Alpha-Centauri-System geboren.
2210 Die Erzeugung von Antimaterie in ökonomisch und technisch sinnvollen Mengen wird möglich.
2210 Unbeachtet von sowohl der Öffentlichkeit als auch den Verantwortlichen selbst, werden die ersten psionisch begabten Menschen werden aus den Laboren der Echelon Biolabs ausgeliefert.
2213 Die Regierung des Terranischen Sternenstaats und die Echelon Biolabs bestätigen offiziell die Existenz der Psioniker.
2215 Die Künstliche Intelligenz Zeno tritt als erste freie KI an die Öffentlichkeit.
2220 Alpha Spaceflight beginnt mit dem Aufbau einer eigenen Kriegsflotte.
2222 Alpha Spaceflight „befreit” Acrux in der blutigen Dritten 'Schlacht von Acrux'. Über eine Million Menschen kommen ums Leben, aber der Konzern vertreibt die Piraten und stellt die Ordnung wieder her.
2236 Der Erstkontakt mit einer intelligenten außerirdischen Spezies, den Ychon, wird hergestellt.
2240 Alpha Spaceflight verlegt seine Zentrale ins Sternensystem Alpha One.
2240 Die selbstreproduzierende Nanotechnologie wird von den Ychon übernommen, im Austausch für die Technologie des Sternenantriebs.
2242 Stapellauf des Großraumschiffträgers „T.S.S. Twin Sun” der TSSF.
2244 Luna Space Rescue nimmt eine hochmoderne Bergungsflotte in Betrieb.
2245 Arleen Arway, ehemals CEO von Luna Technology, wird Präsidentin des Terranischen Sternenstaats.
2246 Stapellauf des Raumschiffträgers „A.S.S. Star Dawn” von Alpha Spaceflight.
Zeittafel (II) - Wichtige Ereignisse in der Geschichte des Terranischen Sternenstaats

Während die Echelon Biolabs nach außen Erfolge demonstrierten, hatte man intern mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Die Zulassung durch den CSE war unter der Bedingung erfolgt, dass die Diversität des Genpools erhalten bleiben sollte, und Fortpflanzung auf natürlichem Weg unter allen Mitgliedern der Gesellschaft möglich bleiben müsste. Selbst die hellsten Köpfe unter den Wissenschaftlern stießen bald an die Grenze ihres Ideenreichtums, und die computergesteuerte Variation des Genpools führte immer wieder in evolutionäre Sackgassen, oder drastischer ausgedrückt, zu Auschuss. Der Konzern hatte alle Mühe, unter den kritischen Augen der Öffentlichkeit missglückte Klone beiseite zu schaffen. Folglich betraute man ab 2205 die nunmehr einsatzfähigen Künstlichen Intelligenzen (KIs) mit der Produktion der geklonten Menschen und der Variation des Genpools. Nur wenige Monate später machte sich dies für jedermann sichtbar in Form ästhetischer Mutationen und später auch Menschen mit scheinbar übernatürlichen Fähigkeiten, den Psionikern, bemerkbar.

Der erste Kontakt

2192 war nicht nur das Jahr, in dem Echelon Biolabs mit der künstlichen Erzeugung von Menschen im industriellen Maßstab begann, sondern auch der Zeitpunkt, an dem die Existenz außerirdischen Lebens endgültig bestätigt werden konnte. Auf einem von der 'Allstar Colony Corporation' besiedelten Planeten wurde bei einer im Auftrag des CSE durchgeführten Erkundungsmission außerirdische Flora und Fauna gefunden. Allstar Colony hatte offenbar versucht, diese bemerkenswerten Funde zu archivieren und dann zu beseitigen, um ungestört an die Rohstoffe des Planeten heranzukommen. Der Besitz der Welt ging für eine unbekannte Summe an den Terranischen Sternenstaat über, und bald darauf zeigte sich, dass auch auf anderen Welten außerirdisches Leben existierte. Meist war es zwar harmloser Natur, aber in einigen Fällen wurden tatsächlich unvorsichtige Forscher oder gar Kolonisten Opfer der einheimischen Lebensformen. Der Nachweis der Existenz intelligenten Lebens außerhalb der Menschheit stand allerdings noch viele Jahre nach diesen Funden aus.

Die Frage, ob es neben der Menschheit noch eine andere Zivilisation im All gab, konnte erst 2236 beantwortet werden, als ein Schiff der Wissenschaftsflotte „Compass” des CSE nahe des Sterns Capella den Erstkontakt zu einer außerirdischen Spezies, den Ychon, herstellte. Glücklicherweise verlief dieses Treffen friedlich, zumal auch die Raumfahrttechnologie der Ychon der der Menschen noch weit unterlegen war. Die entfernt humanoiden Außerirdischen verfügten jedoch über erhebliche Kenntnisse auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Schon lange vor den Menschen hatten sie das Geheimnis der selbstreproduzierenden Nanobots gelöst und diese Erkenntnisse zum Wohl ihrer Gesellschaft eingesetzt. Nun konnten sie im Tausch gegen die interstellare Raumfahrt der Menschheit zu einem enormen technologischen Sprung verhelfen. Im CSE wurde im Einklang mit den Interessen der Ychon beschlossen, eine bei Ysha, dem Heimatstern der Ychon im Capella-Sektor beginnende, kegelförmige Sektion des Weltalls von weiteren Kolonisierungsvorhaben auszunehmen. Dieses Gebiet ist nun der Zivilisationsraum der Ychon.

Die Randzivilisation

Als Folge der Aktivitäten der Echelon Biolabs auf dem Gebiet des Klonens von Menschen und der hohen Nachfrage durch die Konzerne war die Bevölkerungszahl in den Jahren nach 2200 erheblich angestiegen. Die meisten der neuen Bürger waren von den Konzernen in den Rim gebracht und dort auf wenig einladenden Welten angesiedelt worden. Im Vergleich zum Core fand die Technologie, die das Leben auf fremden Planeten erst angenehm machte, dort nur zögerlich Verbreitung. Die Menschen begannen dennoch damit, auf dem wenigen, was sie hatten, ihre eigene Kultur aufzubauen. Diese Kultur war von einer starken eigenen Identität geprägt. Nur wenige Bürger des Rim fühlten sich überhaupt zum Terranischen Sternenstaat zugehörig. Ihre Loyalität galt entweder ihrem jeweiligen Mutterkonzern, oder ihrer eigenen Vorstellung von unbegrenzter Freiheit in den Weiten des Rim. Ein stummer Konflikt zwischen den Welten des Rim und des Core begann zu schwelen.

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