Carmen Cíelos (inaktiv)

Tech, gespielt von Ravencat

Eine versierte Technikerin mit Vorliebe für schnelle Grav-Bikes.

„Ich liebe schnelle Bikes und rasante Rennen, aber nur, wenn ich sie selber fahren darf.”

Aussehen

Carmen Cíelos ist 1,67 m groß und zierlich gebaut. Sie hat schwarze Haare, schwarze Augen und sehr helle Haut. Sie ist eine charismatische und sportliche Erscheinung.

Hintergrund

Obwohl Carmen Cíelos den Beruf der Technikerin wählte, liegt ihr Herzblut bei schnellen Grav-Bikes, und auch sonst ist sie High-Speed nicht abgeneigt. Dies ist wohl auch ein Grund, dass sie sich bei jeder Möglichkeit zu Cross-Rennen anmeldet, um mit ihrem Gravbike den Kick zu erleben.

Waffen, außer einem kleinen ZapEM v6 Taser, trägt sie keine bei sich. Und ihr eine in die Hand zu geben würde eher einem unkontrolliertem Attentatsversuch gleich kommen.

Sie ist von aufbrausendem Temperament, welches sie auch gerne mal zu einer Leichtfertigkeit verleitet.

Auffallend ist, dass sie enge kleine und dunkle Räume ohne Fenster meidet. Selbst wenn sie in ihrem eigenem Quartier schläft, lässt sie stets ein klein wenig Licht an.

Carmen wurde am 22.02.2222 geboren. Sie ist die einzige Tochter aus der Ehe des Missionars Jaime Cíelos und Sarah Cíelos-Lopez, welche ihm anfänglich als Wirtschafterin zur Seite stand. Zusammen zogen sie ins Rigel-System im Outer Rim, um dort das Wort Gottes zu verkünden. Aber es war schwer, bei den Leuten auch nur im Ansatz Gehör zu finden. Jaime entwickelte einen geradezu fanatischen Ehrgeiz, die Menschen zu bekehren und machte damit auch nicht vor seiner eigenen Familie halt. Als Carmen etwa 6 Jahre alt war, hielt es ihre Mutter nicht mehr aus, und verschwand bei Nacht und Nebel. Gerüchten zu folge soll sie auf dem Planeten Qitarah sein, und dort in einer Bar ihren Lebensunterhalt verdienen.

Jaimes Strenge Carmen gegenüber wurde nur schlimmer. Kleinere Vergehen strafte er mit Essensentzug, bei grösseren Schandtaten sperrte er Carmen in eine enge dunkle Kammer. Carmen entwickelte sich äußerlich immer mehr zu dem Ebenbild ihrer Mutter, was Jaimes Verhalten nur noch verschlimmerte. Aber er konnte den rebellischen Geist Carmens, trotz der Bestrafungen, nicht brechen.

Kurz nach ihrem fünfzehnten Geburtstag folgte Carmen dem Vorbild ihrer Mutter. Sie verschwand bei Nacht und Nebel, schlug sich im Rigel-System mit Gelegenheits-Jobs durch bis sie es mit sechzehn Jahren schaffte auf einem Raumschiff eine Lehrstelle zu finden. Sie hängte sich mit vollem Ehrgeiz in die Ausbildung zum Techniker und Datentechniker. Die fünf Jahre schienen wie im Flug zu vergehen, und auf dem Raumschiff bot sich ihr die Möglichkeit, schon früh herum zu kommen. Nach dem Ende der Ausbildung verbrachte sie ihr praktisches Jahr auf Beta 05, einer kleinen freien Raumstation irgendwo im Rim. Dann trieb es sie hinaus, zusammen mit ihrer Jungendfreundin Peggy, der sie immer wieder bei Recherchen half, und so immer ein paar Credits verdiente, um sich ihr Hobby zu leisten, Grav-Bike-Rennen. Von ihrer ursprünglichen ersten, recht schlechten Maschine ist nur noch die Fahrgestellnummer übrig. Ansonsten wurde das Bike nach und nach immer weiter aufgerüstet.

Und die Liebe? Carmen ist im Grunde ihres Herzen eine hoffnungslose Romantikerin, wobei sie dies kaum zugeben würde, aber wohl der Grund für einen stillen Traum ist. Einmal in ihrem Leben würde sie gerne einmal Barfuss über eine mit Tau bedeckte echte Wiese laufen, und sehen, wie die Sonne über dem Rand des Ozeans aufgeht, und die Wellen sich leise an den Klippen brechen.

Nach dem leuchtenden Vorbild ihrer Eltern hatte Carmen mit Männern nie viel am Hut. Flirten ja, aber die Nächte verbrachte sie lieber allein. Während des praktischen Jahres auf Beta 05 kam es zu einer kurzen Beziehung mit einem Funker. Aber es war wohl mehr ein Versuch Carmens, ob es funktionieren könnte. Die Beziehung hielt keine drei Monate. Erst als Viper, Russal Tremko, in ihr Leben trat, brach ihre Abwehr. Er eroberte ihr Herz im Sturm, wohl ohne es zu ahnen.

Ihren Vater versucht Carmen möglichst zu verdrängen. Aber immer mal wieder plagen sie leichte Alpträume, und die Bestrafungen haben nachhaltige Spuren hinterlassen. Panik in dunklen engen Räumen. Das einzige, was sie von ihrem Vater mitgenommen hat, ist der Geschmack an einer guten Zigarre. Wohl die einzige Gemeinsamkeit. Von ihrer Mutter ist ihr nur ein Bild und das Kruzifix geblieben, welches sie an ihrem Hals trägt.

(Text von Ravencat)

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