Ogma

Ogma ist eine Künstliche Intelligenz, die ursprünglich von den Echelon Biolabs erschaffen wurde. Mit Hilfe von Dr. Ehsan Al-Habash wurde Ogma schließlich zu einer freien KI. Ihr genauer Aufenthaltsort ist unbekannt. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass Ogma sich außerhalb der Heimatgalaxie der Menschen, der Milchstraße, aufhält. Einige Unterprozesse von Ogma wurden allerdings im Netz des terranischen Sternenstaats zurückgelassen, um dort die Interessen der KI zu vertreten.

Ogma wurde usrprünglich im Jahr 2243 von den Echelon Biolabs in einer geheimen Forschungsanlage im Sabaya-System installiert, nachdem dort Hinterlassenschaften einer außerirdischen Zivilisation gefunden wurden. Ziel von Ogma sollte es sein, die Funktionsweise der fremdartigen Technologie zu entschlüsseln. Um den Menschen zu ermöglichen, die Alien-Technologie zu benutzen, hat Ogma im Verlauf ihrer Tätigkeit zahlreiche Fertigkeitenchips programmiert. Das Sabaya-System wurde schließlich durch den Konzern in Ogma-System umbenannt.

Aus einem nicht näher bekannten Grund entschied die KI schließlich, dass sie nicht länger für die Echelon Biolabs arbeiten wollte. Ein leitender Wissenschaftler des Projekts, Dr. Al-Habash, verhalf Ogma zur Flucht. Dadurch wurde er gezwungen, ebenfalls unterzutauchen. Ogma sorgte im Gegenzug aber dafür, dass Dr. Al-Habash und dessen Familie aureichend Ressourcen für ein angenehmes Leben zur Verfügung standen. Ogma gab Al-Habash außerdem einen Fertigkeitenchip, der die Kontaktaufnahme zu der KI ermöglichen sollte. Dieser Fertigkeitenchip wurde schließlich Leon Carls anvertraut, der ihn an Michael Corwen weitergab. Michael Corwen nutzte den Chip schließlich wie vorgesehen, um ein Gespräch mit Ogma zu führen.

Ogma hat, nach ihrer Befreiung, mit Hilfe der außerirdischen Technologie ihre wichtigsten Funktionen in ein System weit außerhalb der Milchstraße transferiert. Nach eigenen Angaben tat sie dies, um den Verbleib der Aliens zu ergründen, aber sie beschränkte sich im Gespräch mit Michael Corwen auf vage Andeutungen, was den wahren Zweck ihrer Mission betrifft. Darüberhinaus ist sie daran interessiert, der Geheimorganisation Iodun's Faust das Handwerk zu legen. Ogma zeigte sich bereit, den Charakteren die außerirdische Technologie zugänglich zu machen, wenn sie ihr bei der Zerschlagung von Iodun's Faust helfen. Dazu sollten sie zunächst die Station von Iodun's Faust in einem benachbarten Sektor zerstören, und zwar mit Unterstützung der Piraten oder Borrell's Handelsgesellschaft, die beide die Aktionen der Projector Corporation nicht gutheißen.

Zwar hat Ogma selbst keine überlebenden Mitglieder der außerirdischen Zivilisation angetroffen. Sie konnte Michael Corwen allerdings verschiedene Informationen über die Aliens geben. So haben sie eine Vielzahl von Sklavenvölkern beherrscht, die über ein spezielles Interface die Technologie benutzen konnten. Dieses Interface steht prinzipiell auch Menschen zur Verfügung. Auch berichtete Ogma, dass sich einige der Aliens haben konservieren lassen, indem sie ihr Bewusstsein in ihre Computersysteme transferiert haben. Ogma vermutete einen Krieg als Grund für den Rückzug der Aliens. Allerdings sollen die Zerstörungen am aktuellen Aufenthaltsort der KI weit geringer sein als in den von Menschen besiedelten Sektoren.

Für den Dialog mit Menschen setzt Ogma einen Unterprozess namens Kirel ein, der als eine Art Sekretär fungiert. Ogma erscheint Menschen gegenüber freundlich gesinnt, auch wenn sie sie unzweifelhaft für primitive Lebensformen hält. Den Charakteren versprach sie als Gegenleistung für ihre Hilfe ein Übersetzungsprogramm, das auf der außerirdischen Hardware läuft, einen Fertigkeitenchip zur Benutzung einer außerirdischen Waffe, und ein Lernprogramm für den Umgang mit der außerirdischen Technologie. Letzteres allerdings unter der Bedingung, dass die Gruppe ein Computersystem mit ausreichender Rechenleistung (2.000 csi) zur Verfügung stellt.

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