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Photonik

Schaltkreise auf Basis von Photonen haben in der Welt von Xegity in allen Anwendungsgebieten die Elektronik fast vollständig verdrängt. Diese photonischen Schaltkreise bieten viele Vorteile gegenüber der alten Technologie. Photonen sind elektrisch neutral und beeinflussen sich nicht gegenseitig. Daher sind photonische Schaltkreise kleiner und nicht anfällig für äußere Störungen. Abgesehen von physischer Gewalt lassen sie sich im Betrieb kaum aus der Ruhe bringen, was sie vor allem zur bevorzugten Technologie für militärische Anwendungen und in der Raumfahrt werden ließ. Andere Anwendungsbereiche folgten schnell, und inzwischen werden photonische Schaltkreise in unüberschaubaren Mengen und in allen Größen und Ausführungen gefertigt und verwendet.

Der Begriff „Photonik” lässt sich in vielen Fällen in der Welt von Xegity genau so verwenden, wie „Elektronik” in unserer Welt. Die Technologie bildet die Basis für alle Schaltkreise und die grundlegenden Bauelemente der Computer. Allerdings ist sie von vielen Beschränkungen und Nachteilen der Elektronik nicht betroffen.

Photonische Schaltkreise sind mittlerweile extrem miniaturisiert, so dass sie in fast alle Alltagsgegenstände integriert werden können. Dies hat in Verbindung mit den neuen Möglichkeiten der virtuellen Realität (VR) und Kybernetik dazu geführt, dass die äußere Erscheinung von photonischen Geräten viel weniger durch die Funktionalität, als durch den Geschmack der Käufer definiert wird. Auch werden überwiegend frei programmierbare Schaltkreise eingesetzt, deren eigentliche Funktion durch die Software bestimmt wird. Der übliche Weg des Datenaustauschs zwischen einem photonischen Schaltkreis und einem Computer oder der Cyberware eines Benutzers findet über das Netz statt. Ein photonisches Gerät ist also in seiner einfachsten Form nichts anderes als ein Datenspeicher mit Netzanbindung, auch Datenchip genannt. Dazu kommen meist noch spezielle Funktionen, die nicht allein durch Photonik erreicht werden können, oder die Fähigkeit, selbst komplexere Softwareprogramme auszuführen.

Nanoschaltkreise

Photonische Schaltkreise können mit Hilfe der Nanotechnologie in einem sehr kleinen Maßstab aufgebaut werden. Diese Nanoschaltkreise sind nur wenige Moleküle dick und ihre Ausdehnung ist nicht größer als der Bruchteil eines Quadratmillimeters. Solche Schaltkreise können dann in andere Materialien integriert und somit in beliebige Gebrauchsgegenstände eingelagert werden. Die Nanoschaltkreise werden für vielen Anwendungen auf dünne Transferfolien aufgetragen. Mit deren Hilfe können sie dann auf andere Oberflächen übertragen werden, zum Beispiel auf Folien, auf Möbel, aber auch die menschliche Haut. Nanoschaltkreise sind zwar für das menschliche Auge unsichtbar, aber sofern sie aktiv sind, lassen sie sich anhand ihrer Energiesignatur mit passenden Scannern meistens entdecken. Ihr Wert für Spionagezwecke ist daher begrenzt. Da sie aber unauffällig in alle Gebrauchsgegenstände integriert werden können und ohne jede Eingriffe mit dem menschlichen Organismus verbunden werden können, sind sie dennoch in allen Lebensbereichen anzutreffen.

Zu den häufigsten Kandidaten für Modifikationen durch Nanoschaltkreise gehören Schmuckstücke, Kleidung, aber auch andere wichtige Gegenstände, die ein Mensch mit sich herumträgt, zum Beispiel ID- oder Cred-Karten. Besonders verwegene Benutzer sehen durchaus auch die gesamte Oberfläche ihres Körpers als passenden Träger für Nanoschaltkreise an. Ist erst einmal ein Objekt gefunden, das um photonische Funktionen erweitert werden soll, ist die Anwendung der Technologie höchst einfach. Nanoschaltkreise gibt es überall zu kaufen, wo auch normales photonisches Gerät bezogen werden kann. Sie sind zwar etwas teurer als die größeren Ausführungen, aber angesichts ihrer großen Vorteile durchaus konkurrenzfähig. Nanoschaltkreise werden auf kleinen Folien ausgeliefert und können dann ähnlich wie Abziehbilder auf beliebige Oberflächen aufgetragen werden. Kleineren Unebenheiten der Oberflächenstruktur passen sie sich dabei von selbst an. Man sollte allerdings die Oberfläche vorher säubern, damit der Schaltkreis nicht zu schnell abgetragen und somit unbrauchbar wird.

Anwendungen

Im Folgenden Abschnitt sind einige typische Anwendungen für photonische Schaltkreise und deren Nano-Ausführungen beschrieben.

Datenchips - Als Datenchip wird im allgemeinen Sprachgebrauch jeder photonische Schaltkreis bezeichnet, der nicht wesentlich mehr oder weniger bietet, als einen Datenspeicher und eine Verbindung zum Netz. Die etwas teureren Ausführungen der Datenchips können sogar mit eigenen VR-Benutzeroberflächen ausgestattet sein. Damit kann ein Nutzer den Datenchip ohne weitere Hilfsmittel auslesen, beschreiben oder den Inhalt des Speichers verändern. Einfache Datenchips sind groß genug, dass sie auch weniger miniaturisierte Schaltkreise aufnehmen können. Die äußere Form deutet dann meistens unmittelbar darauf hin, dass es sich bei dem Gegenstand um einen Datenchip handelt. Üblich sind kleine graue Kunststoffscheiben, Kugeln oder transparente Kunststoffpolyeder, die an geschliffene Edelsteine erinnern sollen. Es gibt aber viele Fälle, in denen Leute ihre schon vorhandenen Accessoires mit den Funktionen von Datenchips ausstatten möchten. Den Anstoß können dabei modische Erwägungen liefern. Oft soll auch einfach nicht unmittelbar erkennbar sein, dass der Benutzer einen Datenchip bei sich trägt. In diesen Fällen kann die Verwendung von Nanoschaltkreisen das Problem elegant lösen.

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