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Planethopper

Planethopper sind sehr kleine Raumschiffe, die gerade genug Platz für ein oder zwei Personen bieten. Dennoch sind sie mit allen nötigen Systemen ausgestattet, um interstellare Distanzen in relativ kurzer Zeit zurückzulegen. Dies macht sie zur kleinsten Klasse unter den Raumschiffen mit Sternenantrieb. Planethopper sind für den zivilen Einsatz vorgesehen - die Zielgruppe besteht aus vielreisenden Geschäftsleuten, Raumfahrt-Enthusiasten, Kapitänen im Ruhestand und anderen Privatleuten, die sich ein eigenes Raumschiff leisten können.

Ihre geringen Abmessungen, meist deutlich weniger als 20 m in der Länge, macht Planethopper in vielen Fällen sogar zu einer Alternative zu Grav-Fahrzeugen. In diesem Fall können sie nahezu von Tür zu Tür eingesetzt werden - ein Umsteigen für die Reise durchs All entfällt. Planethopper sind in der Regel nur leicht gepanzert, verfügen über schwache Schilde und keine nennenswerte Bewaffnung. Sie werden zwar auch vom Militär und Sicherheitsdiensten eingesetzt, nehmen aber nicht aktiv an Kampfeinsätzen teil. Diese Rolle wird von den Raumjägern wahrgenommen, die zwar ähnliche Abmessungen haben wie Planethopper, aber über wesentlich stärkere Defensivsysteme und Waffen verfügen.

Schiffe der Klasse A, zu denen auch die Planethopper gehören, sind im Terranischen Sternenstaat eine neuere Erscheinung. Es ist kaum 50 Jahre her, dass Fortschritte in der Miniaturisierung von Reaktor- und Antriebstechnologie solch kompakte Bauweisen für interstellare Raumschiffe ermöglicht haben. Da die Technologie noch nicht lange auf dem Markt ist, sind Planethopper mit extrem leistungsfähigen Antrieben eher selten und vor allem teuer. Üblicherweise werden Antriebe eingebaut, deren Fähigkeiten am unteren Ende des Leistungsspektrums liegen. Serienmodelle aus dem aktuellen Angebot erreichen maximale Geschwindigkeiten von deutlich unter 5 pc/h. Für Fernreisen sind diese kleinen Schiffe aber ohnehin nicht konzipiert - auch wenn sie technisch sehr wohl dazu in der Lage sind.

Klasse A (Planethopper)
Länge 5,10 m
Breite 4,80 m
Höhe 1,80 m
Besatzung 0-2
Reaktor Fusionsreaktor (B)
Schilde Grav/EM Klasse M
Panzerung Klasse M
Sensorreichweite 0,2 pc
Externe Aufhängungen 2 (Klasse A)
Interne Aufhängungen -
Übliche Bewaffnung -
Maximale Bewaffnung 2 x leichter LASER
Max. Beschleunigung 50 mψ/h
Max. Geschwindigkeit 2 pc/h

Luna Technology VLSC-44 „Nova”

Dieser Planethopper gehört zu den neueren Entwicklungen aus den Schiffswerften im Hause Luna Technology. Der kleine Raumschifftyp wurde vor allem als Lifestyle-Produkt für betuchte Bürger des Sternenstaats konzipiert und ab 2242 in Serie produziert. Die Leistungswerte des Planethoppers sind in der Standardausführung eher durchwachsen, dafür gibt es aber zahlreiche Aufrüstungsoptionen. Wie für Luna Technology üblich, gibt es auch einen riesigen Katalog von Zusatzausstattungen und Sonderdienstleistungen. So kann zum Beispiel auf Kosten eines kleineren Gepäckfachs eine Minibar installiert werden, die auf Wunsch vom Luna Technology Service auf allen größeren Raumhäfen nachgefüllt wird, während das Schiff dort abgestellt ist.

Die „Nova” kann wahlweise mit einem oder zwei Sitzen ausgerüstet werden, in der Version mit nur einem Sitz ist sie deutlich komfortabler. Auf ein modulares Cockpit - wie bei manchen Konkurrenzprodukten vorhanden - wurde bei dem Planethopper aus Designgründen verzichtet. Die Planethopper sind außerdem mit zwei externen Aufhängungen ausgestattet, an denen leichte Waffen montiert werden können. Dies ist allerdings eher unüblich für solch ein leichtes Raumschiff mit vorwiegend zivilem Einsatzfeld.

Die Planethopper der „Nova”-Klasse sind nicht billig für ihre Größe, was aber die Interessenten nicht davon abhält, sich ein solches Raumschiff anzuschaffen. Man kann sie gerade in den größeren Metropolen des Core regelmäßig auf den Landeplattformen der oberen Ebenen stehen sehen, wo sie ein willkommener Blickfang sind.

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