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Raumschiffe

Die Raumschiffe sind das einzige Fortbewegungsmittel, das für Reisen zwischen den Planeten und Sternen verwendet werden kann. Damit bilden sie die eigentliche Grundlage der interstellaren Zivilisation, zu der die Menschheit nach dem ersten Überlichtflug geworden ist. In der menschlichen Kultur des 23. Jahrhunderts gibt es sie in allen Größenklassen und Ausstattungen, nicht selten mit respekteinflößender Bewaffnung oder zweckoptimierter Sonderausstattung. Moderne Raumschiffe sind technische Wunderwerke, die Erkenntnisse aus unterschiedlichsten Gebieten der Technologie auf elegante und effiziente Weise in einer einzelnen Maschine vereinen. Die Anforderungen an Präzision und Zuverlässigkeit sind sehr hoch, gilt es doch, nicht nur das Raumschiff heil durch die extremen Umweltbedingungen des freien Raums hindurch zu bringen. Auch die lebende Fracht, die Menschen, die als Besatzung und Passagiere an Bord gehen, wollen ihr Ziel unbeschadet und ausgeruht erreichen. Dank moderner Entwicklungen wie dem Überlichtantrieb und Energie- und Grav-Schilden ist ein Raumflug im Terranischen Sternenstaat trotz der großen Herausforderung zur alltäglichen Routine geworden.

Gestaltung und Design

Nimmt man die verschiedenen Raumschifftypen in Augenschein, die ihre Dienste im Terranischen Sternenstaat versehen, so wird man rasch feststellen, dass sie sich in ihrer äußeren Gestaltung erheblich unterscheiden. Jeder Hersteller verfolgt seine eigene Designphilosophie, und abgesehen von einigen leicht zu kaschierenden technischen Zwängen, haben die Designer große Freiheit beim Entwurf der äußeren Merkmale. Aerodynamische Erwägungen spielen vor allem bei jenen Raumschiffen eine Rolle, die auch für den Einsatz in der Atmosphäre vorgesehen sind. Dies erlaubt es ihnen, auch mit ausgeschalteten Schilden und oft auch vollkommen antriebslos in einer erdähnlichen Atmosphäre zu manövrieren. Davon abgesehen ist die Gestaltung der Raumschiffe ebenso dem Geschmack der Käufer und der Kreativität der Designer unterworfen, wie bei fast jedem anderen Produkt - auch ein Einfluss der Mode lässt sich bei neueren Raumschifftypen kaum leugnen.

Struktur

Ein modernes Raumschiff beherbergt in seiner Hülle zahllose Systeme, die den Flug durch den interstellaren Raum ermöglichen und während der Reise angenehme Umweltbedingungen für die lebende und unbelebte Fracht schaffen. Das Grundgerüst, sozusagen das Skelett eines Raumschiffs, besteht aus allerlei Spanten und Verstrebungen aus hochfesten, leichten Materialien. Beim Entwurf der Struktur wird Wert auf maximale Effizienz gelegt. Um eine optimale Kräfteverteilung zu erreichen, haben die Vertrebungen meist organische Strukturen, die tatsächlich wie das Skelett eines Lebewesens anmuten können. Die Natur liefert das Vorbild für diese ausgeklügelte und im Raumschiffbau bedeutende Technologie. Damit das Raumschiff stabil steht und auf Himmelskörpern aller Art landen kann, ist die Hülle mit einem ausfahrbahren Landegestell ausgestattet. Meistens soll das Landegestell nur einen stabilen Stand ermöglichen und hat daher keine Rollfunktion. Für die Bewegung des Raumfahrzeugs kann auch bei Bodenoperationen problemlos der Grav-Antrieb verwendet werden.

Hülle

Über die Grundstruktur wird eine dünne Schutzhülle aus Metalllegierungen oder fortschrittlichen Kunststoffen gelegt. Diese Hülle hat eigentlich keine besondere Funktion, außer die Systeme im Inneren des Raumschiffs vor den gröbsten Schäden durch Witterung oder gar menschlicher Unachtsamkeit zu schützen. Üblicherweise wird auf der Hülle noch eine Panzerung angebracht, die auch stärkerer Gewalteinwirkung widerstehen kann. Je nach Einsatzzweck des Raumschiffs kann die Panzerung einen erheblichen Teil der Nutzlast ausmachen. Immerhin stellt sie, bei Versagen der Schilde, die letzte Verteidigungslinie gegen gefährliche Objekte dar, die zufällig den Weg des Raumschiffs kreuzen. Auch vor den tödlichen Raumschiffwaffen des 23. Jahrhunderts können im schlimmsten Fall nur noch die Panzerplatten schützen. Ist die Panzerung erst einmal durchbrochen, so sind die Konsequenzen für Fracht und Besatzung des Raumschiffs in aller Regel höchst unangenehm, wenn nicht gar tödlich. Glücklicherweise haben die wenigsten Raumreisenden diesen Ernstfall schon einmal erlebt, und im normalen, zivilen Betrieb ist sein Eintreten in der Regel auch nicht zu befürchten.

Energieversorgung

Das Kernstück eines jeden Raumschiffs ist der Reaktor. Die Menschheit kennt verschiedenste Technologien zur Energieversorgung, aber nur wenige liefern eine für die interstellare Raumfahrt ausreichende Leistung. Die einfachsten Reaktoren, die man in Raumschiffen findet, sind Fusionsreaktoren. Sie bilden die Grundversorgung, die in zahlreichen kleineren Raumschiffen zum Einsatz kommt. Besteht einen höherer Energiebedarf, oder ist eine kompaktere Bauweise erforderlich, dann werden in der Regel Antimaterie-Fusionsreaktoren verwendet. Bei diesem Reaktortyp wird die Reaktionsmasse durch Antimaterie zur Fusion angeregt. Aber auch dieser sehr effiziente Reaktortyp wäre nicht ausreichend für die größeren Schiffe, die in den Flotten der Menschheit vertreten sind. Hier werden in der Regel reine Antimateriereaktoren verwendet. In den größten aller Raumschiffe findet man aber auch neuartige Reaktortypen, die faktisch unbegrenzte Energiemengen zur Verfügung stellen, aber im aktiven Betrieb ein weitaus größeres Risiko darstellen. Dies sind die Singularitäts- und ZPE-Reaktoren. Besonders letztere werden seit der „Unity”-Katrastrophe gar als so gefährlich eingestuft, dass sie im näheren Umkreis der besiedelten Systeme erst gar nicht aktiviert werden dürfen. Für die gigantischen Flaggschiffe der Raumflotten und die Superfrachter, die in jeder Sekunde den Terranischen Sternenstaat mit Milliarden von Tonnen an Fracht durchkreuzen, sind sie aber als Energieversorgung unverzichtbar.

Antrieb

Der größte Teil der Energie, die vom Reaktor bereitgestellt wird, fließt während des interstellaren Fluges in den Sternenantrieb. Dieses technische Wunderwerk ermöglicht dem Raumschiff, in ein ausgezeichnetes Bezugssystem zu wechseln und sich relativ dazu mit Überlichtgeschwindigkeit zu bewegen. Dazu erzeugt der Sternenantrieb eine Art Feldblase um das Schiff, die natürlich auch dessen gesamten Inhalt einschließt. Solange der Sternenantrieb einwandfrei funktioniert, sorgt er über unvorstellbare Distanzen hinweg für einen reibungslosen und angenehmen Transfer mit vollständig stetiger Bewegung.

Für die klassische Beschleunigung auf Kurzstrecken und das Manövrieren im freien Raum und in der Atmosphäre eines Himmelskörpers verwenden alle Raumschiffe einen Gravitationsantrieb. Dieser Antrieb kann eine gerichtete Kraft mit variabler Stärke in jede beliebige Richtung erzeugen, was dem Raumschiff freie Bewegung in allen drei Raumrichtungen und ein äußerst präzises Handling ermöglicht. Im interstellaren Flug ist der Gravitationsantrieb meist deaktiviert und verbraucht daher auch keine zusätzliche Energie. Umgekehrt wird der Sternenantrieb im Zielanflug und auf Kurzstrecken meistens nicht eingschaltet.

Schilde

Der freie Weltraum ist trotz seiner vermeintlichen Leere ein gefährliches Pflaster für ein Raumschiff und seine Insassen. Das Vakuum des Alls ist erfüllt von tödlicher Strahlung und Partikeln, die bei hohen relativen Geschwindigkeiten zu bedrohlichen Geschossen werden. Aus diesem Grund verfügen alle modernen Raumschiffe über zwei Arten von Schilden. Die Energieschilde sorgen im aktivierten Zustand dafür, dass energiereiche elektromagnetische Strahlung abgeleitet wird und so für Schiff und Ladung nicht gefährlich werden kann. Die Grav-Schilde stellen sicher, dass keine Materiepartikel mit zu hoher Geschwindigkeit auf die Hülle treffen können. Beide Schildtypen werden aber nicht nur im normalen Betrieb eingesetzt. Sie dienen seit der Entwicklung von Raumschiffwaffen auch zur Selbstverteidigung des Raumschiffs. Da die Schilde bereits bei interplanetaren Reisen aktiviert werden, gehören sie zur Grundausstattung aller Raumschiffklassen. Grav-Schilde haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie sich auch für aerodynamische Optimierung einsetzen lassen. In der Praxis dient dies zur Erhöhung der möglichen Reisegeschwindigkeit innerhalb von Atmosphären. Nicht nur Raumschiffe, sondern auch Grav-Fahrzeuge machen sich diese Möglichkeit zu Nutze.

Computersysteme und Sensorik

Die zahlreichen komplexen Subsysteme eines Raumschiffs sollen im alltäglichen Flugbetrieb reibungslos und funktionell zusammenarbeiten. Dafür wird eine nicht unerhebliche Rechenleistung und eine ausgeklügelte Sensorik benötigt. All diese Komponenten basieren in der Regel auf photonischen Schaltkreisen, auf der unterschiedliche Software läuft. Das Betriebssystem des Raumschiffs bildet die Grundlage für die Kontrollsoftware der verschiedenen Teilsysteme. Damit die Besatzung jederzeit die volle Kontrolle über das komplizierte Zusammenspiel der Subsysteme behält, stehen ausgeklügelte VR-Schnittstellen zur Verfügung. Kommunikations-, Unterhaltungs- und Büroanwendungen runden die Softwareausstattung ab. Der Hauptcomputer und seine Ersatzsysteme werden zur Erleichterung der Wartung üblicherweise in einer eigens dafür vorgesehenen Kammer, dem „Photonics Vault” installiert. Bei größeren Raumschiffen füllen die Systeme aber durchaus auch größere Räume, die aus Gründen der Redundanz an verschiedenen Orten in der Hülle untergebracht sind.

Überlichtflug wäre undenkbar, wenn nicht auch die Umwelt des Raumschiffs mit Überlichgeschwindigkeit vermessen werden könnte. Schließlich bestünde sonst die Gefahr, plötzlich auf ein größeres Hindernis zu treffen, das von den Sensoren noch gar nicht erfasst wurde - mit fatalen Konsequenzen für den glücklichen Ausgang der Reise. Aus diesem Grund wird üblicherweise das Prinzip des Sternenantriebs zweckentfremdet, um Sensorsignale aller Art mit Überlichtgeschwindigkeit zu übertragen. Auch die überlichtschnelle Kommunikation, die in jedem Raumschiff zur Verfügung steht, basiert auf diesem Prinzip. In Raumschiffen werden dabei wesentlich leistungsstärkere Transmitter verwendet, die Kommunikation auch über mehrere hundert Parsec hinweg ohne Notwendigkeit von Relaisstationen erlauben. Im Vergleich dazu wirken die paar tausend Kilometer, die ein normaler Kommunikator überbrücken kann, sehr bescheiden.

Zur Erfassung der Umwelt steht den Raumschiffsystemen und der Besatzung ein breites Spektrum an Sensoren zur Verfügung. Um Himmelskörper und andere Raumschiffe rechtzeitig zu entdecken, werden Grav-Sensoren verwendet, die das Gravitationsfeld von Massekonzentrationen erfassen. Sie sind sehr empfindlich und bilden das Rückgrat der interstellaren Navigation. Andererseits ist ihre Auflösung stark von der Masseverteilung abhängig. Ein kleines Raumschiff kann somit kaum entdeckt werden, wenn es sich in der unmittelbaren Nähe eines massereichen Himmelskörpers aufhält. Die Reichweite der Grav-Sensoren kann viele Parsec betragen. Üblich ist eine Reichweite im Bereich von einem bis fünf Parsec. Neben den Masseverteilungen in der weiteren Umgebung können die Messvorrichtungen eines Raumschiffs aber auch elektromagnetische Strahlung aller Wellenlängen, Partikelstrahlung und die Zusammensetzung einer umgebenden Atmosphäre erfassen. Die meisten Raumschiffe verfügen auch über ein Laserspektrometer, mit dem die materielle Zusammensetzung von Himmelskörpern über einige tausend Kilometer Entfernung hinweg zuverlässig bestimmt werden kann. Schließlich sind die meisten Raumschiffe je nach Verwendungszweck auch in ihrem Inneren mit allerlei Sensorik ausgerüstet. Diese Messgeräte erfassen die klimatischen Bedingungen und die Zusammensetzung der Atemluft in den Habitatmodulen, die Anwesenheit von Lebewesen von Menschen bis hin zu Bakterien und Viren, oder auch einfach die Vorgänge an Bord, die bei Bedarf optisch und akustisch aufgezeichnet werden können.

Module

Mit den bis hierhin beschriebenen Systemen ist ein Raumschiff grundsätzlich einsatzbereit. Es kann das All durchkreuzen, auf Himmelskörpern aller Art landen, oder an einer Raumstation andocken. All dies wäre aber ziemlich zwecklos, wenn nicht eine Vielzahl von Modulen dem Raumschiff eine Funktion verleihen würden. Die Module bilden die Nutzlast des Raumschiffs und ermöglichen es, Frachtgüter und Menschen durch den interstellaren Raum zu transportieren. Die meisten Raumschiffe verfügen über Habitatmodule, die Menschen das Überleben und meistens auch mehr oder weniger gediegenen Reisekomfort an Bord ermöglichen. Andere wichtige Module sind Frachträume oder - besonders bei größeren Raumschiffen - auch Hangars für Fahrzeuge aller Art. Auch kleinere Raumschiffe können zur Ladung eines größeren Raumschiffs gehören.

Bedienung

Jedes moderne Raumschiff kann vollständig über eine VR-Schnittstelle, per Spracheingabe oder über einen Port gesteuert werden. Zeitgemäße Autopilotensoftware macht die Benutzung des Raumschiffs beinahe zu einem Kinderspiel - im normalen Einsatz muss der Kapitän nur das Ziel nennen und kann sich zurücklehnen, um alles weitere kümmert sich der Computer. Eine teilweise manuelle Steuerung ist zwar möglich, aber kompliziert, und sollte nur von erfahrenen Piloten in Erwägung gezogen werden. Eine vollständig manuelle Steuerung findet man allerdings in keinem Raumschiff, denn dafür ist das Zusammenspiel der zahlreichen Komponenten im Flug einfach zu kompliziert. Es ist aber durchaus möglich, den Grav-Antrieb über eine computergestützte Steuerung manuell zu bedienen, und so einige waghalsige Manöver im Atmosphärenflug durchzuführen.

Die Beschleunigungskräfte, die bei Einsatz des Grav-Antriebs auftreten, sind so groß, dass sie nicht nur für die Reisenden tödlich wären, sondern auch die Struktur des Raumschiffs sofort zerstören würden. Aus diesem Grund werden die Kräfte innerhalb der Hülle durch ein entgegengesetzt gerichtetes Feld vollständig neutralisiert. Viele Piloten, insbesondere von kleineren Schiffen, wünschen jedoch eine Rückmeldung über die Beschleunigung, wie sie es aus ihrer Alltagserfahrung gewohnt sind. Daher lässt sich ein Beschleunigungsfeedback über den Bordcomputer konfigurieren. Üblicherweise ist eine Rückmeldung des aktuellen Beschleunigungsvektors von bis zu dreifacher Erdbeschleunigung möglich. Ein höheres Feedback ist unangenehm oder sogar gefährlich, und obgleich die Systeme entsprechend programmiert werden können, wird dies von keinem Hersteller empfohlen.

Raumschiffklassen

Als die ersten Raumschiffe mit Überlichtantrieb konstruiert wurden, waren diese oft Einzelstücke mit auf die jeweilige Mission zugeschnittener Ausstattung. Vor allem aber gab es deutliche Beschränkungen hinsichtlich Größe und Gestaltung der verschiedenen Typen, denn Reaktoren und Sternenantriebe waren noch relativ groß und von geringer Effizienz. All dies änderte sich, als Konzerne wie Alpha Spaceflight und Luna Technology zwischen 2150 und 2160 mit der industriellen Massenproduktion überlichtflugtauglicher Raumschiffe begannen. Der vielseitige Bedarf der unterschiedlichen Interessengruppen - Staat, Konzerne und später sogar Privatleute - führte zu einer enormen Verbreiterung des Angebots. Mit der wachsenden Angebotsvielfalt und der Serienproduktion kristallisierten sich nach und nach verschiedene Grundtypen von Raumschiffen heraus. In der modernen Klassifikation des Sternenstaats werden die Raumschiffe sowohl nach ihrer Größe, als auch nach ihrer Verwendung in verschiedene Klassen eingeteilt.

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Planethopper

Planethopper sind sehr kleine Raumschiffe, die gerade genug Platz für ein oder zwei Personen bieten. Dennoch sind sie mit allen nötigen Systemen ausgestattet, um interstellare Distanzen in relativ kurzer Zeit zurückzulegen. Dies macht sie zur kleinsten Klasse unter den Raumschiffen mit Sternenantrieb. Planethopper sind für den zivilen Einsatz vorgesehen - die Zielgruppe besteht aus vielreisenden Geschäftsleuten, Raumfahrt-Enthusiasten, Kapitänen im Ruhestand und anderen Privatleuten, die sich ein eigenes Raumschiff leisten können.

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Raumjäger

Jäger repräsentieren die kleinste Klasse von Schiffen, die für den Kampfeinsatz im All vorgesehen sind. Sie sind darauf optimiert, bei minimalen Abmessungen und Masse eine maximale Waffenlast zu tragen, was durchaus hohe Anforderungen an Struktur und Antrieb stellt. Üblicherweise hat ein Jäger nur einen Piloten als Besatzung, kann dafür aber zahlreiche Torpedos und andere Waffen mitführen. Die Panzerung ist leicht, die Schilde sind angesichts der beschränkten Reaktorleistung nur schwach. Sie können den stärkeren Waffen der größeren Schiffe oft nur wenig entgegensetzen. Von bösen Zungen werden Jäger daher vielfach als „Kanonenfutter” eingestuft. Doch obwohl diese leichten Kampfschiffe kaum mehr als einen Treffer aus der Waffe eines Klasse-C-Raumschiffs aushalten können, sind sie militärisch betrachtet ein Bestandteil der Flotte mit taktisch nicht zu unterschätzendem Wert.

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Shuttle

Alpha Spaceflight „Auriga”-Klasse (Shuttle)
Alpha Spaceflight „Auriga”-Klasse - Shuttle (hohe Auflösung)

Die Shuttles bilden eine umfangreiche Klasse kleiner Raumschiffe in der Größenordnung zwischen 20 und 50 m Länge. Wohl keine andere Klasse von Raumschiffen umfasst so viele Exemplare, die im aktiven Dienst alltäglich den Weltraum durchkreuzen und somit das Rückgrat der interstellaren Wirtschaft und Kultur bilden. Der wichtigste Grund für die weite Verbreitung der Raumschiffe dieser Klasse ist die Vielseitigkeit ihrer Einsatzmöglichkeiten.

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Korvette

Im Terranischen Sternenstaat des 23. Jahrhunderts bilden die Korvetten eine der kleinsten Klassen von Schiffen, die effektiv im Raumkampf eingesetzt werden können. Platzangebot, Ausstattung und die für ihre Größe erstaunlichen Bewaffnungsmöglichkeiten verleihen den Schiffen sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten, nicht nur im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich. Korvetten sind Schiffe der Klasse C und können bis zu 100 m Länge erreichen, üblich sind aber Ausführungen, die die Abmessungen kleiner Frachter haben, also etwa 50 bis 60 Meter Länge. Im Gegensatz zu Frachtern ist in den Korvetten weniger Raum für Frachtzuladung reserviert. Dafür bieten sie interessante Ausrüstungsoptionen, wie Jägerdocks, Mannschaftsquartiere für 50 bis 100 Personen und schlagkräftige Raumwaffen.

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Schlachtkreuzer

Schlachtkreuzer sind mächtige Kriegsschiffe, die entwickelt wurden, um ganze Sternensysteme ohne Notwendigkeit komplexer Operationen militärisch abzusichern. Im Kriegsfall sollen sie als Flaggschiffe an der Spitze größerer Flotten stehen. Im üblichen Einsatz kommen sie dank ihrer Größe und Schlagkraft aber auch gut alleine zurecht. Die bloße Anwesenheit eines Schlachtkreuzers reicht meist schon aus, um ein System wirkungsvoll zu befrieden. Piratenflotten meiden die direkte Konfrontation mit Schiffen dieser Größe, da ein offener Kampf in jedem Fall schwere Verluste bedeuten würde, wenn nicht gar die Vernichtung der gesamten Flotte. Glücklicherweise ist es noch nie zu einem größeren Gefecht gekommen, an dem Schlachtkreuzer direkt beteiligt waren - ein Hinweis auf die enorme abschreckende Wirkung, die die Schiffe durch ihre schiere Größe und Kampfkraft entfalten.

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