Regeln

Die Regeln von Xegity

Bei Xegity steht im Mittelpunkt der Regeln vor allem das Spiel. Die Regeln sind komplex und umfangreich genug, um alle Vorgänge während typischer Spielrunden zu behandeln. Dafür steht aber über allem die wichtige Regel, auch einmal auf Regeln zu verzichten, wenn es dem Spielspaß zu Gute kommt. Denken Sie daran, dass Xegity ein Spiel ist, und ein Spiel ist natürlich immer nur so gut wie der Spaß, den man beim Spielen hat!

Die hier enthaltenen Regeln sind bewusst so beschaffen, dass sie sich auf die meisten Science-Fiction Welten anwenden lassen. Natürlich harmonieren sie besonders gut mit der Welt von Xegity, die in einem anderen, ebenfalls erhältlichen, Band beschrieben wird. Alle Mechanismen und Merkmale, die in diesem Regelwerk beschrieben werden, können in der Welt von Xegity verwendet werden. Wenn Sie die Regeln von Xegity mit einer anderen Welt verwenden möchten, können Sie einzelne Teile der Regeln nach Belieben weglassen oder abändern. Ansonsten bietet das Regelwerk alles, was man für das Rollenspiel in einer technologisch fortgeschrittenen Spielwelt benötigt. Dazu erfahren Sie mehr in den folgenden Abschnitten.

Boxen wie diese enthalten zusätzliche Hinweise zum Verständnis der folgenden oder vorangegangenen Ausführungen, oder einfach weiterführende Informationen.

Mit den im Rahmen dieses Regelwerks verwendeten, geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind, soweit sinnvoll und angemessen, stets Vertreter beider Geschlechter gemeint. Es ist keine Diskriminierung von Frauen oder Männern beabsichtigt. Manchmal wechseln unbestimmte Personen, die im Regelwerk erwähnt werden, mitten im Satz ihr Geschlecht. Dies ist so beabsichtigt und soll das Prinzip verdeutlichen.

Die Wichtigste aller Regeln: Betrachten Sie keine Regel als in Beton gegossen! Sollten Sie einmal feststellen, dass eine Regel nicht zu ihrer Spielweise oder zur Spielwelt passt, die Sie sich vorstellen, zögern Sie nicht, diese Regel zu ändern oder ganz wegzulassen! Im Zweifelsfall entscheidet der Spielleiter, damit der Spielfluss nicht leidet.

Wenn Sie noch nie ein Rollenspiel gespielt haben, können Sie sich zunächst eine kurze Erklärung dazu anschauen. Den erfahrenen Spielern sei dagegen an dieser Stelle schon verraten, dass es sich bei den Regeln von Xegity um ein Poolsystem mit 50%-Mindestwurf handelt. Die Charaktere haben Attribute, Schwächen und Fertigkeiten, sowie eine Anzahl abgeleiteter Werte.

Was ist Rollenspiel?

Wenn Sie bereits wissen, was ein Rollenspiel ist, können Sie den folgenden Abschnitt übergehen, für sich lesen oder gar zur allgemeinen Erheiterung für ihre Rollenspielgruppe vorlesen.

Ein Rollenspiel ist ein Erzählspiel, das mit zwei oder mehr Mitspielern gespielt werden kann. Jeder Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines Charakters, also einer Person, die in der jeweiligen Spielwelt existiert und handelt.

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Science-Fiction

Science-Fiction ist ein Genre in der Literatur und anderen Medien, darunter Rollenspiel, das sich mit einer hypothetischen Zukunft befasst. Das bedeutet, die Zukunftsvision entspringt der Fantasie des Autors. Man geht davon aus, das bahnbrechende technologische Neuerungen stattgefunden haben und fragt nach deren Auswirkungen auf die menschliche Zivilisation. Dabei kann mehr oder weniger Wert auf den Bezug zum heutigen Stand der Wissenschaft und Technik gelegt werden. In Xegity werden Sie einige Technologien finden, die weit über den heutigen Stand der menschlichen Wissenschaft hinausgehen. Dazu gehören zum Beispiel die interstellare Raumfahrt, Gravitationsantriebe, die selbstreproduzierende Nanotechnologie und die Psionischen Kräfte. Andere Technologien sind dagegen schon heute absehbar und stellen nur eine geringfügige Erweiterung unseres bekannten Technologieschatzes dar. Zu diesen Technologien gehören zum Beispiel die virtuelle Realität, das umfassende Datennetz, viele Arten der Cyberware und Raumflug mit effektiven Geschwindigkeiten, die unterhalb der Lichtgeschwindigkeit liegen.

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Überblick über das Regelwerk

In diesem Abschnitt wird ein kleiner Überblick über die Regeln von Xegity gegeben. Neben der Aufteilung der Regeln nach einzelnen Aspekten des Spiels werden auch die grundlegenden Mechanismen von Xegity vorgestellt. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass Sie diesen Überblick komplett lesen oder gar alles sofort verinnerlichen. Sie finden detaillierte Erklärungen zu allen hier aufgeführten Themen in den anderen Abschnitten des Regelwerks.

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Die Charaktererschaffung

In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie einen Charakter für Xegity erstellen. Es werden nacheinander zwei Methoden zur Charaktererschaffung vorgestellt. Die erste Methode soll möglichst schnell sein und setzt daher keine besonderen Regelkenntnisse voraus. Alle benötigten Regeln werden an Ort und Stelle kurz erklärt. Diese Methode ist besonders für Einsteiger empfehlenswert. Die zweite Methode geht mehr ins Detail und erlaubt dafür auch größere Freiheiten bei der Charaktererschaffung. Sie richtet sich an erfahrenere Spieler, da eine größere Vertrautheit mit den Regeln von Xegity vorausgesetzt wird. Die zweite Methode basiert teilweise auf der ersten, schnellen Methode. Sie sollten daher die schnelle Methode zumindest einmal gelesen haben, bevor Sie mit der detaillierten Charaktererschaffung beginnen.

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Fertigkeiten und Proben

In diesem Kapitel erfahren Sie alles Wissenswerte über Fertigkeiten und die zugehörigen Proben. Bei den Fertigkeiten handelt sich um Fähigkeiten, die sich ein Charakter im Laufe seines Lebens angeeignet hat. Abhängig davon, wie gut eine Fertigkeit beherrscht wird, und auf welche Ursache dieses Können zurückzuführen ist, sind Fertigkeiten jeweils drei Werte zugeordnet. Zwei davon sind durch das Lernen des Charakters in der Vergangenheit beeinflusst, einer durch ihre natürliche Begabung. Fertigkeiten können dabei sowohl theoretische als auch praktische Komponenten haben. Sie sind in grobe Kategorien eingeteilt und können davon ausgehend noch weiter spezialisiert werden. Gegenstand dieses Kapitels sind auch die so entstehenden Spezialisierungen. Immer dann, wenn ein Charakter eine ihrer Fertigkeiten anwendet, muss entschieden werden, ob diese Anwendung eine Probe erfordert. Die verschiedenen Situationen, in denen Proben auf Fertigkeiten oder Attribute erforderlich werden, werden ebenfalls in diesem Kapitel behandelt.

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Kampf

In diesem Abschnitt finden Sie Regeln zur Auflösung von Kampfsituationen, in denen die Spielercharaktere anderen Charakteren oder sogar Maschinen in einer zeitkritischen Auseinandersetzung gegenüberstehen. Der Kampf kann mit Waffen oder unbewaffnet ausgetragen werden. Er kann auch Aktionen beinhalten, die nicht unmittelbar Angriffe oder Reaktionen darauf darstellen. Kämpfe beinhalten immer eine Vielzahl von unberechenbaren Handlungen und zahlreiche Möglichkeiten für alle Beteiligten, auf die Aktionen anderer Teilnehmer oder veränderte Bedingungen zu reagieren. Der Ausgang ist nicht immer gewiss, und hängt keinesfalls nur von den Regeln ab. So umfassend diese Regeln auch sein mögen, sie können keine lebendige Breschreibung des Geschehens und kein überlegtes Handeln ersetzen.

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Cyberware

Der Begrif Cyberware umfasst eine Vielzahl von fortschrittlichen Errungenschaften aus Biotechnologie, Computertechnologie und Robotik. Sie werden in den menschlichen Körper implantiert und können dort verschiedenste Funktionen erfüllen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Fähigkeiten des Benutzers zu ergänzen und zu erweitern. Sie bieten aber auch sehr einfachen Zugriff auf nützliche Funktionen, für die man ansonsten Ausrüstung außerhalb des Körpers verwendet hat, wie zum Beispiel Geräte für Kommunikation und Unterhaltung. Die Miniaturisierung und spezielle Optimierung auf die Bedürfnisse eines menschlichen Organismus erlauben moderner Cyberware, ohne negative Konsequenzen für den Anwender verwendet zu werden. Cyberware ist modular aufgebaut und kann in vielen Fällen durch einen kleinen, ambulanten chirurgischen Eingriff erweitert oder ausgetauscht werden. Die Energieversorgung findet durch Energiezellen statt, die viele Jahre lang halten. Nur die vollständige Verbindung zwischen Gehirn und technischen Erweiterungen durch ein Zerebralinterface erfordert ein Verfahren, das aufwändig und teuer ist.

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Psionische Kräfte

Die Arten und Auswirkungen der psionischen Kräfte sind erstaunlich vielseitig. Fast jeder physikalische oder biologische Effekt kann von einem disziplinierten Psioniker ganz ohne technische Hilfsmittel, allein durch Einsatz von Willenskraft und Psi-Energie, bewirkt werden. Einfache Effekte geschehen dabei fast von selbst, sie erfordern nur geringe Konzentration und kaum eine bewusste Willensanstrengung. Für komplizierte und mächtige Wirkungen muss sich eine Psionikerin allerdings mental vorbereiten. Diese Vorbereitungen können im Extremfall sogar mehrere Tage in Anspruch nehmen und für die Psionikerin eine erhebliche geistige und körperliche Belastung darstellen. Kleine, subtile Effekte brauchen nur einen Bruchteil der verfügbaren Psi-Energie. Größere Wirkungen können dagegen einen Energiebedarf haben, der weit über die verfügbaren Reserven hinaus geht und schließlich zu körperlicher Erschöpfung führt. In diesem Kapitel erfahren Sie, welche Regeln für die Anwendung der psionischen Kräfte gelten. Auch ist eine Übersicht wichtiger Effekte enthalten, an der Sie sich bei der Erschaffung eigener Effekte orientieren können.

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